Ist der Elefantenfuß giftig für Katzen?

In diesem kurzen Artikel beantworten wir die Frage „Ist der Elefantenfuß giftig für Katzen?“ und besprechen einige katzenverträgliche Pflanzen, die du in deinem Haus haben oder deiner Katze füttern kannst.

Ist der Elefantenfuß giftig für Katzen?

Sim, Elefantenfuß ist giftig für Katzen. Alle Teile des Elefantenfußes enthalten Saponine, die bei Katzen zu schweren Vergiftungen führen können. Obwohl die Pflanze nicht als sehr gefährlich gilt, kann sie bei deinem Haustier äußerst unangenehme Symptome hervorrufen.

Je stärker die Symptome sind, desto kleiner ist das Tier (und die Katzen sind sehr klein). Erwachsene benötigen im Durchschnitt eine beträchtliche Menge der Pflanze, um angemessene Symptome zu bekommen, weil sie groß sind, Katzen aber nicht.

Was genau sind Saponine?

Die Elefantenfußvergiftung wird durch Saponine verursacht, die in vielen Pflanzen als natürliches Fungizid und Antibiotikum vorkommen. Saponine sind reichlich in Hülsenfrüchten wie Erbsen, Spargel und Spinat enthalten, aber die größten Mengen finden sich in Wüstenpflanzen wie dem Elefantenfuß. 

Diese Pflanzenstoffe werden in bescheidenen Mengen in der Therapie eingesetzt, aber in höheren Konzentrationen können sie Entzündungen und Gewebeschäden verursachen. 

Beide haben eine hämolytische Wirkung, das heißt, sie können das Blut in seine Bestandteile zerlegen und sollten daher niemals in den Blutkreislauf gelangen.

Tipp: Wenn du dich an den stacheligen Blättern eines Elefantenfußes verletzt, ist die blutauflösende Wirkung der Saponine sehr bedeutend; die Wunde sollte sofort unter fließendem Wasser gründlich gewaschen werden. Andernfalls kann es schwierig werden, sie zu entzünden. 

Es wird auch empfohlen, beim Umgang mit der Pflanze (z. B. beim Beschneiden) feste Handschuhe zu tragen.

Was ist der Fuß des Elefanten?

Der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) ist eine Sukkulente, die in den tropischen und trockenen Wäldern Mexikos heimisch ist. 

Sie ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen in deutschen Wohnzimmern. Das liegt an ihrem eigentümlichen Aussehen, das einen nur an der Basis verdickten Stamm und schlanke, hängende Laubblätter mit einer Länge von bis zu 180 cm umfasst. 

Welche Pflanzen sind für Katzen sicher?

  • Areca-Bambus (Dypsis lutescens): Eine sehr attraktive Palme, die in gut beleuchteten Innenräumen gut gedeiht.
  • Phalaenopsis-Orchideen (Phalaenopsis spp.) sind nicht nur wunderschön, sie sind auch sicher für deine Haustiere.
  • Weihnachtskaktus (Schlumbergera truncata) – Eine sukkulente Pflanze, die üppig blüht und sowohl drinnen als auch draußen gedeiht.
  • Lippenstiftpflanze (Nenatabthus wettsteinii) – Eine Zimmerpflanze mit kleinen Blüten in Form von Goldfischen.
  • Tupfenpflanze (Hypoestes phyllostachya) Obwohl sie wie eine tödliche Pflanze aussieht, wird sie dich nicht verletzen, wenn dein Haustier sie versehentlich verschluckt.
  • Gerbera-Gänseblümchen (Gerbera jamesonii) – Diese schönen Blumen werden oft in Vasen verkauft und verschenkt.
  • Burro’s Tail (Sedum morganianum) – Wie andere Sukkulenten ist auch diese Pflanze nicht giftig für Katzen und kann im Haus gehalten werden.

Vorsichtsmaßnahmen:

Vergewissere dich, dass alles sicher ist, bevor du ein Kätzchen bekommst oder eine Pflanze kaufst. Tiere werden von Dingen durch ihren Geruch und ihre Neugier angezogen, und nicht alle gefährlichen Substanzen stinken. Bringe deiner Katze bei, Blumen und Blätter zu meiden, damit du kein Risiko eingehen musst und sie die Einrichtung nicht ruiniert.

Wenn deine Katze eine potenziell tödliche Pflanze frisst, warte nicht, bis sie darauf reagiert, sondern geh zum Tierarzt. Manche Pflanzen sind extrem schädlich für die Gesundheit deines Tieres, und wenn du sie nicht sofort behandelst, kann das schwerwiegende Folgen haben.

Katzenfreundliches Gras: das Popcorngras

Wenn du keinen Garten hast oder in einer Wohnung lebst, kannst du eine Grasfläche anlegen, die die Katze fressen kann. Kaufe einfach einen Topf in der nötigen Größe und pflanze Naturgras oder fertiges Gras aus dem Tierbedarfsladen.

Das natürliche Gras, das ausgesät wird, kann grasähnliches Gras oder ungiftige Pflanzen sein, die Katzen mögen. Popcorngras ist das Lieblingsgras der Katzen und lässt sich leicht anbauen. Lege einfach Popcorn aus der Tüte (nicht in der Mikrowelle) in angereicherte Erde und gieße es, bis es eine gute Höhe erreicht hat. 

Halte den Topf hoch, bis das Gras hineingewachsen ist, damit die Katzen ihn nicht aufgraben wollen, um zu entdecken, was darin ist. Popcorn ist ein kätzchenfreundliches Saatgut, das natürliche Fasern und Nährstoffe enthält, die der Gesundheit des Kätzchens zuträglich sind. 

Wenn der Besitzer eine große Anzahl von Kätzchen hat, werden größere Töpfe empfohlen, damit sie sich alle ohne Streit vergnügen können. Es bietet sich auch an, zahlreiche Vasen mit verschiedenen Gräsern aufzustellen, damit deine Katze die verschiedenen Geschmäcker und Empfindungen genießen kann.

Für Katzen ist das Fressen von Popcorngras sowohl gesund als auch unterhaltsam. Wenn der Besitzer dies für seine Katze tut, macht er sie glücklicher und unterstützt sie bei der mühsamen Entfernung der Haarballen, was zu einem gesünderen Leben für das Tier führt.

Fazit:

In diesem kurzen Artikel haben wir die Frage „Ist der Elefantenfuß giftig für Katzen?“ beantwortet und einige katzensichere Pflanzen besprochen, die du in deinem Zuhause haben oder deiner Katze füttern kannst.

Referenzen:

https://frontline.de/giftige-pflanzen-katzen#:~:text=Auch%20der%20Elefantenfu%C3%9F%20(Beaucarnea%20recurvata,chronische%20Darmentz%C3%BCndungen%20die%20Folge%20sein.

https://wamiz.de/katze/ratgeber/21234/warum-katzen-nicht-am-elefantenfuss-knabbern-sollten

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