Kochen für Hunde unterscheidet sich vom Kochen für Menschen

In diesem kurzen Artikel erklären wir, warum du deinem Hund nicht das gleiche Essen geben solltest, das du für Menschen kochst.

Wir wissen, dass es schwer ist, das kleine Gesicht unter dem Tisch zu sehen und es einfach zu ignorieren. Aber du musst stark sein und der Versuchung widerstehen, deinem Hund Menschenfutter zu geben, denn so harmlos es auch erscheinen mag, es kann gesundheitliche Probleme verursachen, und das willst du doch nicht, oder?

Fettleibigkeit und Übergewicht

Der erste Grund, einen Hund nicht mit Menschenfutter zu füttern, ist, dass er sehr leicht übergewichtig werden kann. Wenn das Tier mit menschlichem Futter gefüttert wird, ist es sehr schwierig, die genaue Menge an Kalorien zu berechnen, die seiner Ernährung zugefügt wurden, so dass der Mensch die Kontrolle über die Ernährung verliert. 

Genau wie bei uns kann Übergewicht zu vielen anderen Krankheiten führen, wie z.B. Diabetes, Herz- und Gelenkproblemen und anderen.

Gastrointestinale Probleme

Im Gegensatz zu Hunden ist der menschliche Körper daran gewöhnt, ständig andere Dinge zu essen. Der Verdauungstrakt passt sich schnell an die Nahrung an, die wir zu uns nehmen, schließlich sind wir Allesfresser. 

Bei Hunden ist das anders: Sie sind es gewohnt, jeden Tag das gleiche Futter zu fressen, und eine so plötzliche Umstellung kann zu Magen-Darm-Verstimmungen führen, die sich in Erbrechen, Durchfall, Unwohlsein und sogar Bauchspeicheldrüsenentzündung äußern.

Ablehnung von Lebensmitteln

Eines der häufigsten Dinge im Hundeuniversum ist, dass Tiereltern einen Tierarzt um Hilfe bitten oder einfach im Internet nach den Gründen suchen, warum ihr Hund sein Futter nicht frisst. 

Die Wahrheit ist, dass in den meisten Fällen die Eltern den Hund daran gewöhnt haben, menschliches Futter zu fressen, und er wird sich immer für unser Futter entscheiden, das für ihn tatsächlich attraktiver ist.

Giftiges Futter für Hunde

Wenn wir über giftige Lebensmittel für Hunde sprechen, denken viele Eltern bereits an Schokolade, die extrem schädlich für sie ist. 

Es gibt jedoch noch weitere verbotene Lebensmittel, wie z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Weintrauben, Alkohol, Milch und Milchprodukte, Snacks, Kaffee, rohes oder nicht durchgegartes Fleisch, Eier, Knochen, Hefeteig und andere.

Natürliche Lebensmittel?

Viele Menschen ziehen es vor, selbstgemachtes Hundefutter anzubieten, anstatt die gute alte Ration. So weit, so gut. Das Problem ist, dass der Mangel an Informationen zu einer unausgewogenen Ernährung führen kann. 

Wenn du für deinen Hund kochen willst, solltest du daher einen Tierarzt oder Zootechniker konsultieren, um sicherzustellen, dass dein Tier alle Nährstoffe bekommt, die es für ein gesundes Leben braucht.

Natürliche Ernährung ist keine Sache, die man von heute auf morgen beschließt. „Ich gehe in den Supermarkt, kaufe alles, was ich anbieten kann und fange sofort an, meinen Hund natürlich zu ernähren“? Sei sehr vorsichtig! Manchmal ist es sicherer, ein gutes Qualitätsfutter anzubieten als eine unausgewogene natürliche Ernährung.

Beispiel für eine ausgewogene Rezeptur, die in natürlichen Lebensmitteln verwendet wird:

Zutaten:

  • 100 g mageres Rinderhackfleisch
  • 100 g Hühnerleber
  • 1 Tasse gekochter Reis (gekocht)
  • 1/2 Tasse (Tee) gekochte Bohnen
  • 1 kleine Möhre
  • 1/2 Zucchini
  • 100 g Kürbis
  • 1 Handvoll grüne Bohnen

Methode der Zubereitung:

  1. Das Hackfleisch mit der Hühnerleber anbraten und das ganze gehackte Gemüse dazugeben;
  2. Mit Wasser bedecken und kochen lassen, bis das Gemüse weich ist, aber nicht so weich, dass es auseinanderfällt;
  3. Sobald das Wasser gekocht ist, trennst du es ab und fügst den bereits gekochten Reis und die Bohnen ohne Gewürze hinzu;
  4. Vor dem Servieren etwas von der Kochbrühe und 1/2 gekochtes Ei hinzufügen;
  5. Fertig!

Das Rezept für Süßkartoffelkekse

Zutaten:

  • 1/2 Tasse gekochte und pürierte lila Süßkartoffel (kann auch weiß sein)
  • 2 Esslöffel Hafermehl
  • 1 Kaffeelöffel Olivenöl
  • Prise Salz

Vorbereitungsmodus:

  1. Koche die Süßkartoffel ohne Schale und mit wenig Wasser, damit sie nicht zu weich wird;
  2. Mische alle Zutaten in einem Behälter gut durch, bis sich ein Teig bildet, der nicht an deinen Händen klebt;
  3. Rolle den Teig mit einem Nudelholz aus und schneide ihn in die gewünschte Form;
  4. Im vorgeheizten Ofen bei 170° für 30 Minuten backen, bis sie fest und knusprig sind.

Andere Snackoptionen:

  • gehackte Früchte
  • Gewürfeltes gebratenes Gemüse
  • Kefirjoghurt
  • Suppe, Brühe oder Gemüsecreme ohne Gewürze.

Fazit:

In diesem kurzen Artikel haben wir besprochen, warum du deinem Hund nicht das gleiche Essen geben solltest, das du für Menschen kochst.

Referenzen:

Was kann ich für meinen Hund kochen? So geht’s ganz einfach! (nobelfutter.de)

Hundenahrung selbst kochen – 3 leckere und gesunde Rezepte für den Hund – Haustier.net

Selbst kochen für den Hund: Hunderezept | blepi Haustier-Freund

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

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