Kochen für Rheumakranke

In diesem kurzen Artikel befassen wir uns mit dem Thema „Kochen für Rheumapatienten“, indem wir dir einen Leitfaden geben, was du beim Kochen für diese Patienten berücksichtigen und was du vermeiden solltest.

Entzündungshemmende Lebensmittel wie Fisch, Mandeln und Vitamin-C-reiche Lebensmittel sollten in den Speiseplan von Rheumapatienten aufgenommen werden. 

Deshalb ist es wichtig, ein gesundes Gewicht und eine ausgewogene Ernährung beizubehalten, um nicht nur die Symptome zu verbessern, sondern auch die Entstehung von Krankheiten zu vermeiden.

Rheuma ist eine chronische Entzündungserkrankung, die Schmerzen in zahlreichen Gelenken des Körpers verursacht. Sie kann Menschen jeden Alters betreffen, aber ältere Menschen erkranken häufiger daran. 

Es gibt keine Heilung für Rheuma, nur die Kontrolle der Symptome und die Vorbeugung der Folgen durch ärztlich verordnete Medikamente, Ernährungsumstellung und körperliche Aktivität.

Was solltest du für Rheumakranke kochen?

  • Lebensmittel mit entzündungshemmenden Eigenschaften, wie die folgenden, können helfen, die Symptome von Rheuma zu lindern.
  • Thunfisch, Sardinen, Forelle, Tilapia, Hering, Sardellen, Kabeljau, Chia- und Leinsamen, Cashews, Paranüsse, Mandeln und Walnüsse enthalten viel Omega 3, das entzündungshemmende Eigenschaften hat.
  • Knoblauch und Zwiebeln enthalten Allicin, ein Schwefelmolekül, das entzündungshemmende, antioxidative und antibakterielle Eigenschaften hat.
  • Zitrusfrüchte wie Orangen und Ananas sind reich an Vitamin C, das für die Kollagenbildung benötigt wird.
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte können helfen, Entzündungen zu reduzieren und die Darmflora gesund zu halten.
  • Granatapfel, Wassermelone, Kirsche, Himbeere, Erdbeere und Guave sind Beispiele für rote Früchte, die Anthocyane enthalten, das sind antioxidative Chemikalien mit entzündungshemmenden Eigenschaften.
  • Da Selen ein Mineral mit starkem antioxidativem und immunmodulatorischem Potenzial ist, können selenhaltige Lebensmittel wie Eier, Baguette und Paranüsse das Immunsystem stärken.

Außerdem zeigen Studien, dass Menschen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel eher an Rheuma erkranken. Deshalb ist es ratsam, nährstoffreiche Lebensmittel wie angereicherte Milch, Eier und fetten Fisch in den Speiseplan aufzunehmen.

Unter Umständen kann der Arzt oder Ernährungsberater auch Omega-3-, Zink-, Selen- oder Vitamin-D-Präparate empfehlen. Und, falls nötig, Kalzium. 

Zusätzlich kann die Einnahme von Glucosamin und Chondroitin empfohlen werden. Das sind knorpelbildende Chemikalien, deren Einnahme helfen kann, rheumabedingte Gelenkschäden zu reduzieren.

Vermeide es, diese Lebensmittel zu kochen, wenn du eine gesunde Lebensweise für sie willst.

Koche nicht mit entzündungsfördernden Zutaten, wie z. B.: 

  • verarbeitete Mahlzeiten, 
  • frittierte Lebensmittel, 
  • Fast Food, 
  • Lebensmittel, die viel Zucker und Fett enthalten.
  • Lebensmittel, die viel Natrium enthalten
  • rotes Fleisch

Außerdem verändern sie im Übermaß den Spiegel des „schlechten“ Cholesterins (LDL) und tragen so zum metabolischen Syndrom bei, das bei degenerativen und entzündlichen Krankheiten mit einer längeren Schmerzdauer einhergeht.

Achte außerdem darauf, dass die Patienten keinen Alkohol zu sich nehmen. Alkoholische Getränke wirken harntreibend und führen zur Dehydrierung. Dies führt zu Muskelschwäche und Gelenksteifigkeit. Außerdem verschlimmert er die Schlaflosigkeit und erhöht die Müdigkeit bei Menschen, die bereits durch Rheuma geschwächt sind.

Ernährung bei rheumatoider Arthritis

Neben Lebensmitteln, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, sollten auch Lebensmittel, die das Immunsystem stärken und Antioxidantien enthalten, wie z.B. solche, die reich an Vitamin A, C, E und Selen sind, in die Ernährung bei rheumatoider Arthritis aufgenommen werden:

  • Vor allem Orange, Zitrone, Guave, Papaya und Ananas;
  • Blumenkohl, Tomaten, Brokkoli, Spinat, Kohl und Karotten, neben anderen Gemüsesorten und Grünzeug;
  • Zu den weißen Käsesorten gehören Ricotta und Hüttenkäse sowie Magermilch und Milchprodukte.

Patienten mit rheumatoider Arthritis müssen auch ein gesundes Gewicht halten, da Übergewicht die Gelenke übermäßig belasten und die Schmerzen verschlimmern kann. Überschüssiges Fett fördert außerdem Entzündungen im Körper und verschlimmert die Erkrankung.

Fazit:

In diesem kurzen Artikel haben wir uns mit dem Thema „Kochen für Rheumapatienten“ befasst und dir einen Leitfaden an die Hand gegeben, was du beim Kochen für diese Patienten berücksichtigen und was du vermeiden solltest.

Referenzen:

https://www.rheuma-liga.de/rheuma/alltag-mit-rheuma/ernaehrung/rezepte-zum-nachkochen
https://www.rheumaliga.ch/blog/2018/kochen-fuer-rheumabetroffene

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.