Natürliches Futter für Katzen kochen.

In diesem kurzen Artikel befassen wir uns mit dem Thema „Natürliches Futter für Katzen kochen“, indem wir Rezepte für natürliches und gesundes Futter, das du für deine Katzen kochen kannst, vorstellen und über die natürliche Ernährung von Katzen sprechen.

Natürliches Futter für Katzen kochen.

Unsere Katzen werden häufig mit Trocken- und Fertigfutter gefüttert, aber selbst das hochwertigste Futter ist nicht immer die gesündeste oder natürlichste Option. Zum Wohle deiner Katze solltest du versuchen, mindestens ein- bis zweimal pro Woche natürliches Futter für deine Katze zu verwenden.

Die Hauskatze ist wie ihre wilden Vettern eine Raubkatze und ein großartiger Jäger, aber sie ist trotzdem in erster Linie ein Fleischfresser. Deshalb sollte hochwertiges tierisches Eiweiß die Grundlage der Katzennahrung bilden.

Auch Innereien und eine kleine Anzahl von Gemüse werden für Katzen empfohlen. Kohlenhydrate und Getreide sollten nicht auf dem Speiseplan von Katzen stehen, weil sie biologisch nicht darauf eingerichtet sind, sie zu verdauen.

Die Grundnahrung einer gesunden Katze

Vergewissere dich, dass deine Katze gesund ist, bevor du ihr selbstgekochtes Futter gibst, denn Katzen mit Nieren-, Herz-, Leber- oder Bauchspeicheldrüsenproblemen oder anderen chronischen Erkrankungen benötigen eine spezielle Ernährung mit Nährstoffeinschränkungen oder -zusätzen.

Die Hauptnahrung einer gesunden Katze kann eine Vielzahl der folgenden Lebensmittel enthalten:

  • Rindfleisch, Huhn und Fisch sind Beispiele für Fleisch.
  • Eier sind eine hervorragende Quelle für hochverdauliches Eiweiß, Mineralien und Vitamine. Verwende die getrocknete und zerkleinerte Schale als Kalziumzusatz (Ei immer gekocht)
  • Rinder- oder Hühnerherz ist ein wichtiger Bestandteil der Katzennahrung;
  • Auch das viszerale Fleisch (Leber, Nieren, Lunge und Milz) ist wichtig.
  • Brunnenkresse, Kopfsalat, Kürbis, Süßkartoffeln, Rote Beete, Auberginen, Karotten, Chayote, Spinat, Okra, Gurken, Rucola und grüne Bohnen gehören zu den verfügbaren Gemüsesorten.

Proportionen des Futters für Katzen:

Die oben genannten Nahrungsgruppen sollten in den folgenden Anteilen aufgeteilt werden. Verwende die folgenden Proportionen für 1 Kilogramm zubereitete Lebensmittel:

  • 650 Gramm Rindfleisch und 100 Gramm Innereien
  • 150 g Gemüse und 100 g Herz
  • 1 Teelöffel Mehl aus Eierschalen

Taurin-Supplementierung: 

Taurin ist essentiell für die Gesundheit der Katze und sollte täglich in einer Dosis von 250 mg zugeführt werden. Es ist eine essentielle Aminosäure für die Bildung und Erhaltung der Augen, des Herzens und des zentralen Nervensystems bei Tieren.

Weitere Ergänzungen sind:

Nimm zwei- bis dreimal pro Woche Fischöl als Quelle für Fettsäuren zu dir.

50 mg B-Komplex-Tabletten pro Tag

Wie du Futter für deine Katze kochst:

  • Koche Mahlzeiten in einer kleinen Menge Wasser ohne Gewürze oder Salz.
  • Fleisch und Innereien sollten roh serviert werden, da das fleischfressende Verdauungssystem von Katzen sie so bevorzugt.
  • Gemüse hingegen muss gründlich zubereitet werden, damit die Katze es verzehren kann.
  • Achte beim Servieren darauf, dass das gesamte Futter gut gemahlen und gemischt ist, denn wenn die Katze die Wahl hat, wird sie höchstwahrscheinlich nur das Fleisch fressen.
  • Zubereitete Lebensmittel können in kleine Portionen aufgeteilt und für ein paar Tage eingefroren werden. So können wir eine größere Menge Essen auf einmal kochen und im Alltag Zeit sparen.
  • Eier: Ersetze ein- bis zweimal pro Woche einen Teil des Fleisches in deiner Ernährung durch Eier. 50 g Rindfleisch entsprechen einem Ei.
  • Ein Spritzer Pflanzenöl, wie Oliven- oder Kokosnussöl, ist gut für die Gesundheit der Katze, vor allem für die Haut und das Fell.
  • Joghurt: Katzen lieben Milchprodukte, aber Kuhmilch wird nicht empfohlen, weil sie häufig Durchfall und andere Probleme verursacht. 

Joghurt hingegen kann der Katze regelmäßig gegeben werden und kann sogar als natürliches Probiotikum dienen. Zuckerhaltige und geschmacksintensive Joghurts sollten vermieden werden.

Katzen dürfen bestimmte Lebensmittel nicht fressen.

  • Einige gewöhnliche menschliche Mahlzeiten, die eigentlich gut für uns sind, können für Katzen äußerst gefährlich oder giftig sein.
  • Knoblauch und Zwiebeln, auch wenn sie noch so klein sind, sollten niemals an deine Katze verfüttert werden, da sie Vergiftungen und schwere Blutarmut verursachen können.
  • Schokolade oder Schokomilch sollten nie gegeben werden. Sie vergiften die Leber.
  • Gib deiner Katze kein Mais-, Soja- oder Sonnenblumenöl und verwende diese Öle nicht bei der Zubereitung deiner Mahlzeiten.
  • Füttere Katzen nicht mit Hundefutter. Katzen sind nicht mit kleinen Hunden zu verwechseln. Hunde und Katzen haben unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse, unabhängig davon, wie sehr sie den Geschmack genießen.
  • Füttere keine Reste von „menschlichem“ Essen an deine Katze.

Rezepte für selbstgemachtes Katzenfutter:

Es gibt einfache und schnelle Katzenfutterrezepte. Das kannst du machen, während du dein eigenes Abendessen kochst. Kombiniere dazu ein paar Zutaten und koche sie gut durch. 

Ein halbes Kilo Kürbis sowie die gleiche Menge Rinderhackfleisch und Rote Bete können hinzugefügt werden. Das Rinderhackfleisch kann durch Thunfisch, zerkleinerte Sardinen ohne Dornen oder Hähnchen ersetzt werden und die Rüben durch Möhren.

Auch Sellerie, Zucchini und Brokkoli können den Gerichten zugefügt werden. Wenn es um die Fütterung von Katzen geht, sind Haferflocken ein guter Verbündeter.

Hier sind ein paar Rezepte zum Ausprobieren:

1. Option:

Zutaten:

  • Kürbis, ein halbes kg
  • Rinderhackfleisch (ein halbes Kilo) (kann auch geschredderter Fisch oder geschreddertes Huhn sein),
  • Geschälte Möhren oder Rüben, ein halbes Kilo
  • Mache in einem Mixer eine Spinatsauce.

Vorbereitung:

  1. Kombiniere alle Zutaten in einer Pfanne und koche sie, bis der Kürbis sehr weich ist. 
  2. Diese Mischung kann nicht eingefroren werden, weil sie von Grund auf neu hergestellt wird. 
  3. Dieses Rezept hält sich im Durchschnitt drei Tage im Kühlschrank, danach sollte es weggeworfen werden.

Option 2:

Zutaten:

  • Hühnerbrust,
  • Kohl,
  • Gekochte und geschälte Möhren und Chayote

Vorbereitung:

Vermische alle Zutaten in einem Mixer, bis ein Brei entsteht. 

Diese Mischung, die drei Tage lang im Kühlschrank aufbewahrt werden sollte, sollte auch innerhalb von drei Tagen verzehrt werden. Dieses Rezept kann auch kranken oder schwachen Katzen helfen, sich zu erholen.

Option 3:

Zutaten:

  • Sardine ohne Wirbelsäule, 
  • Wenn der Kürbis groß ist, reicht eine halbe Einheit oder ein Viertel eines Kürbisses aus.
  • Haferflocken, 1 Esslöffel
  • Wasser

Vorbereitung:

  1. Haferflocken sollten in Wasser gekocht werden.
  2. Bringe den geschälten Kürbis in einem Topf mit Wasser zum Kochen.
  3. Mache ein Püree aus dem Kürbis.
  4. Alle Zutaten wurden kombiniert. 
  5. Sie können gemischt werden, aber das ist nicht notwendig, und die Kombination sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Option 4:

Zutaten:

  • eine Tasse Hackfleisch
  • eine Portion Spinat

Vorbereitung:

  1. Rinderhackfleisch kann ein paar Minuten lang gekocht oder schnell in der Pfanne gebraten werden.
  2. Um den Nährwert von Spinat zu erhalten, solltest du ihn schnell kochen.
  3. Gib alle Zutaten in einen Mixer und püriere sie, bis sie glatt sind.
  4. Zum Schluss stellst du den Behälter in den Kühlschrank.

Option 5:

Hühnchen ist ein Lieblingsessen von Katzen und enthält auch das Protein, das sie brauchen. Karotten sind weitere Gemüsesorten, die für Abwechslung auf dem Speiseplan der Katze sorgen.

Zutaten:

  • Huhn
  • Karotten
  • Bierhefe ist eine Hefesorte, die zur Herstellung von Bier verwendet wird.

Vorbereitung:

  1. Bringe das Huhn zum Kochen, bis es vollständig durchgegart ist. Rohes Hähnchenfleisch kann eine Vielzahl von Krankheiten übertragen. Deshalb darfst du diesen Schritt nicht auslassen.
  2. Karotten können gekocht werden, um ein Püree zu erhalten, oder gebacken werden, um ein schmackhafteres Ergebnis zu erzielen.
  3. Vermische alle Zutaten, einschließlich der Bierhefe, in einer Rührschüssel.
  4. Die Kombination sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Fazit:

In diesem kurzen Artikel haben wir uns mit dem Thema „Natürliches Futter für Katzen kochen“ beschäftigt, indem wir Rezepte für natürliches und gesundes Futter, das du für deine Katzen kochen kannst, vorgestellt und die natürliche Ernährung von Katzen besprochen haben.

Referenzen:

https://www.fressnapf.de/magazin/katze/ernaehrung/katzenfutter-selber-machen/
https://einfachtierisch.de/katzen/katzenernaehrung/katzenfutter-selber-kochen-rezepte-mit-fleisch-74428
https://www.katzenkontor.de/katzenfutter-ratgeber/katzenfutter-selber-machen/

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

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