Wie baue ich ein Terrarium für die Ewigkeit?

In diesem kurzen Leitfaden werden wir die Frage „Wie baue ich ein ewiges Terrarium?“ mit einer ausführlichen Analyse der Pflege des ewigen Terrariums beantworten. Außerdem gehen wir darauf ein, welche Pflanzen für das ewige Terrarium geeignet sind.

Wie baue ich ein Terrarium für die Ewigkeit?

Im Folgenden findest du die Materialien, die du für die Herstellung eines ewigen Terrariums brauchst;

  • epiphytische Orchidee (z. B. Schmetterlingsblütler)
  • großes Glasgefäß 
  • Steine oder Kieselsteine
  • destilliertes Wasser
  • großer Nagel oder eine Ahle
  • Zangen
  • brennende Kerze zum Erhitzen des Nagels
  • durchsichtiger Plastiktopf in der gleichen Größe wie der Orchideentopf
  • Orchideensubstrat 
  • Eimer
  • Aktivkohle 
  • Perlit 
  • Treibholz oder Moos

Die folgenden Schritte sind nötig, um ein Terrarium für die Ewigkeit zu bauen;

  • Entwässerung schaffen
  • Luftlöcher in den Topf stechen
  • Substrat und Pflanze vorbereiten
  • Fülle die Orchidee und das Substrat ein
  • Bedecke den Blumentopf

Entwässerung schaffen:

Fülle das gereinigte Glasgefäß etwa 5 cm hoch mit kleinen Steinen oder Kieselsteinen. 

Diese Schicht bildet die Drainage, in der das verdunstende Wasser abfließen kann, damit die Pflanze nicht verrottet.

Fülle dann 2 cm destilliertes Wasser ein, um die Luftfeuchtigkeit im Glas zu erhöhen.

Das Wasser sollte jedoch nicht den Boden des Orchideentopfes erreichen.

Steche Luftlöcher in den Topf:

Jetzt bearbeitest du den Plastiktopf mit der heißen Nadel. Öffne zuerst die Fenster, denn verbranntes Plastik stinkt wie die Hölle.

Greife den Nagel oder die Ahle mit der Zange und halte die Spitze über eine Flamme. 

Drücke dann den heißen Nagel seitlich in den Plastiktopf. 

Achte darauf, dass du mit dem Nagel nicht die gegenüberliegende Kunststoffwand durchbohrst.

Mache auf die gleiche Weise mehrere Löcher in einer vertikalen Linie in den Plastiktopf. 

Vergiss den Boden nicht. 

Dadurch soll so viel Luft wie möglich an den Pflanzenwurzeln vorbei in die ruhige Umgebung des Terrariums gelangen.

Bereite das Substrat und die Pflanze vor:

Mische das Orchideensubstrat in einem Eimer mit 1 Esslöffel Aktivkohle und eventuell etwas Perlite, damit das Substrat schneller trocknet.

Ziehe die Orchidee vorsichtig aus dem Übertopf, schüttle sie ab und entsorge den alten Topf. 

Schneide schimmelige, hohle Wurzelteile bis auf die helleren, gesünder aussehenden Teile ab.

Fülle die Orchidee und das Substrat ein:

Fülle den durchsichtigen Plastiktopf etwa zur Hälfte mit der Mischung aus Substrat, Holzkohle und Perlit.

Füge nun die Orchidee hinzu und fülle den Topf mit der restlichen Substratmischung auf. 

Wurzeln, die aus dem Topf herausragen, dürfen bleiben, wo sie sind.

Bedecke den Blumentopf:

Stelle den Topf auf die Steine im Glasgefäß und lege locker Treibholz oder Moos darum herum, um den Plastiktopf zu verbergen.

Wie pflegst du deine Orchidee im Terrarium?

Im Folgenden findest du die besten Pflegetipps für Orchideen im Terrarium;

  • Bewässerung
  • Düngemittel

Bewässerung:

Nimm die Orchidee einmal pro Woche aus dem Glasgefäß in ihrem Plastiktopf und tauche sie über einem Waschbecken in Regenwasser oder destilliertes Wasser. 

Dadurch werden Luft und angereicherte Mineralien durch die Wurzeln gedrückt. Besprühe die Blätter und Luftwurzeln während der Woche mit Wasser.

Orchideen lieben hohe Luftfeuchtigkeit, aber sie hassen nasse Füße, denn dann werden die Wurzeln weich und feucht. 

Achte deshalb beim Nachfüllen von Wasser in die Drainageschicht darauf, dass es nicht den Plastiktopf erreicht.

Gieße Orchideen nicht von oben auf die Blätter. Wasser, das sich zwischen den Blättern ansammelt, kann Fäulnis verursachen, eine der Haupttodesursachen für Orchideen.

Düngemittel: 

Orchideen brauchen wenig Dünger. Mische einfach beim Gießen etwas leichten Orchideendünger unter.

Hilfe, die Orchidee hat ihre Blüte verloren! Keine Sorge, sie ist nicht tot, sie bereitet sich nur auf die nächste Blüte vor. 

Um ihr dabei zu helfen, kannst du einen geraden Schnitt zwischen dem Zweig der getrockneten Blume und dem Nodus am Boden machen. 

Streue etwas Zimtpulver darauf, damit die „Wunde“ besser heilt.

Wie funktioniert ein Ewigkeitsterrarium?

Das Terrarium ist ein in sich geschlossenes Ökosystem, das sich selbst regeneriert. 

Der Glasbehälter bleibt immer fest verschlossen. 

Abgesehen von regelmäßigem Tageslicht auf der Fensterbank braucht sie nur ein wenig Wasser beim Aufstellen. 

Sauerstoff wird von Pflanzen durch Photosynthese produziert. 

Der „Regen“ wird durch die Verdunstung des Wassers im Gefäß verursacht. 

Das kannst du deutlich an den gedämpften Wänden sehen. Schon nach ein paar Wochen wirst du sehen, wie schnell deine Pflanzen wachsen werden.

Welche Pflanzen sind für das Ewige Terrarium geeignet?

Nicht alle Pflanzen sind für das ewige Terrarium für einen Garten hinter Glas geeignet, um möglichst lange ohne Pflege zu gedeihen;

  • Pflanzenarten, die langsam wachsen und klein bleiben.
  • Robuste Pflanzen, die Feuchtigkeit und Nährstoffmangel gut vertragen.
  • Die Exemplare sind frei von Krankheiten und Schädlingen.
  • Pflanzen mit ähnlichen Bedürfnissen, wenn du verschiedene Arten in deinen Flaschengarten integrieren willst.
  • Sorten, die kein direktes Sonnenlicht benötigen, wie zum Beispiel solche, die auf dem Waldboden wachsen.

Fazit:

In diesem kurzen Leitfaden haben wir die Frage „Wie baue ich ein ewiges Terrarium?“ mit einer eingehenden Analyse der Pflege des ewigen Terrariums beantwortet. Außerdem haben wir besprochen, welche Pflanzen für das ewige Terrarium geeignet sind.

Zitate:

https://www.gofeminin.de/wohnen/pflanzen-im-glas-s4012295.html#anleitung
https://www.smarticular.net/ewiger-minigarten-flaschengarten-anlegen-anleitung-pflanzen-oekosystem/

Was hat in diesem Beitrag gefehlt, was ihn besser gemacht hätte?

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

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