Wie kann ich auf feste Nahrung umsteigen?

In diesem kurzen Leitfaden beantworten wir die Frage „Wann sollte man auf feste Nahrung umstellen?“ mit einer eingehenden Analyse der Rezepte für Babys. Außerdem besprechen wir die Tipps für Eltern und welche Gemüse und Früchte ein Baby in welchem Alter essen kann.

Wie kann ich auf feste Nahrung umsteigen?

Die Beikost kann bereits im sechsten Schwangerschaftsmonat eingeführt werden. Das Stillen sollte mindestens so lange fortgesetzt werden, bis die Ergänzungsmahlzeiten alle Milchmahlzeiten vollständig ersetzt haben, um zu gewährleisten, dass das Baby ausreichend ernährt wird.

Welches Gemüse und Obst kann mein Baby in welchem Alter essen? 

5. bis 7. Monat: Gemüse-, Kartoffel- und Fleischbrei:

Führen Sie einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei als erste Zusatznahrung am Mittag ein. Das ist zu Beginn empfehlenswert, denn der Brei kann deinem Kind helfen, seinen steigenden Eisenbedarf zu decken. 

Möhren, Kürbis, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Fenchel, Pastinaken und Zucchini sind eine gute Wahl. Du kannst auch Reis oder Nudeln anstelle von Kartoffeln verwenden. Ersetze mageres Fleisch ein- bis zweimal pro Woche durch Fisch.

 Allerdings solltest du es vermeiden, Thunfisch oder Schwertfisch als Beilage zu servieren, da die Schadstoffbelastung höher sein kann. Eine vegane Ernährung wird nicht empfohlen. Wenn du jedoch vegetarische Ergänzungsprodukte wählst, kannst du das Fleisch durch Getreide ersetzen. 

Füge nach und nach die verschiedenen Zutaten hinzu. Das kann in der ersten Woche ein reiner Karottenbrei sein, gefolgt von Kartoffeln in der zweiten Woche. In der allerletzten Minute fügst du dann das Fleisch hinzu.

6. bis 8. Monat: Milch und Getreidebrei

Nach einem Monat kannst du einen Abendbrei in deinen Beikostplan aufnehmen: Milch-Getreide-Brei. Kuhmilch hat einen hohen Mineralstoff- und Proteingehalt, deshalb solltest du sie deinem Kind im ersten Jahr anbieten. 

Für die Zubereitung von Milch und Getreidebrei kannst du jedoch eine Ausnahme machen und eine winzige Menge (ca. 200 ml) verwenden. Verwende pasteurisierte oder ultrahocherhitzte Milch anstelle von Roh- oder Vorzugsmilch, denn Roh- oder Vorzugsmilch kann deiner Gesundheit schaden.

 Muttermilch oder Säuglingsmilch kann alternativ zur Milch-Getreide-Ergänzungsnahrung hinzugefügt werden.

7. bis 9. Monat: Getreide- und Obstbrei

Etwa zwei Monate nach Beginn der Beikost kannst du deinem Säugling den dritten Brei am Nachmittag geben. Dazu werden Vollkorngetreideflocken mit etwas Wasser gekocht. Danach lässt man die Mischung aufgehen.

 Als Getreidekomponente eignen sich Grieß oder Haferflocken gut. Passe die Menge an Obst saisonal an. Dein Kind sollte von nun an etwas mehr Flüssigkeit trinken, zusätzlich zur Mutter- oder Flaschenmilch. Trinke zwischen den Mahlzeiten Wasser oder ungesüßten Kräutertee. 

Der Flüssigkeitshaushalt deines Babys kann selbst reguliert werden. Wenn dein Kind sich weigert zu trinken, bedeutet das nicht unbedingt, dass es dehydriert ist. Du hingegen bist derjenige, der dein Kind am besten kennt. Wenn die Flüssigkeitszufuhr deines Kindes ein Problem ist.

Was solltest du bei der Einführung von Beikost beachten?

Ungeeignete Lebensmittel: 

Nicht jedes Gericht ist sofort geeignet. Honig und Kuhmilch zum Beispiel sollten im ersten Lebensjahr nicht verzehrt werden. Auch zu würzige Haferflocken sind für das junge Kindermädchen nicht ausreichend. An Nüssen könnte sich dein Baby verschlucken.

Wenig bis gar kein Zucker:

Zuckerhaltige Lebensmittel und gesüßte Getränke sollten auf jeden Fall vermieden werden, da sie das Kariesrisiko bei Babys erhöhen. Wenn du vorgefertigten Brei oder Brei-Pulver verwendest, ist es auch eine gute Idee, zuckerfreie Ware zu verwenden.

Vegane Ernährung:

Vegane Beikost (d.h. Lebensmittel, die keine tierischen Produkte wie Eier, Fleisch, Milch usw. enthalten) wird genau unter die Lupe genommen, da das Risiko eines Nährstoffmangels erheblich ist. Wenn du dein Kind trotzdem vegan ernähren möchtest, sprich mit deinem Kinderarzt oder deiner Kinderärztin, bevor du Ergänzungsnahrung zuführst.

Woran erkennst du, ob dein Baby bereit dafür ist?

Der Zungenstoßreflex lässt nach: Bis jetzt hat dein Kind seine Zunge benutzt, um Dinge aus dem Mund zu drücken. Mit der Zeit lässt diese Reaktion nach, und dein Kind kann die Nahrung im Mund behalten.

Interesse an Lebensmitteln: 

Die Bereitschaft eines Babys, feste Nahrung zu sich zu nehmen, zeigt sich oft durch ein gesteigertes Interesse an der Nahrung und möglicherweise sogar durch das Nachahmen von Kaubewegungen.

Mehr Hunger: 

Wenn dein Baby immer häufiger nach der Brust verlangt und nachts aufwacht, kann das ein Hinweis darauf sein, dass die Muttermilch allein nicht mehr ausreicht.

Aufrechtes Sitzen:

 Dein Kind sollte in der Lage sein, mit oder vielleicht auch ohne Hilfe aufrecht zu sitzen oder seinen Kopf stabil zu halten.

Einführung von Beikost: Tipps für Eltern

Richte einen festen Platz am Familientisch für dein Kind ein, auch wenn es anfangs lieber auf deinem Schoß sitzen möchte, um sicherzustellen, dass Nacken und Kopf sicher gestützt werden. Bei der Einführung von Beikost können die folgenden Vorschläge hilfreich sein:

Es kommt auf das richtige Timing an.

 Gib deinem Kind Beikost nur, wenn es wirklich hungrig ist. Dann wird es wahrscheinlich ungeduldig und will so schnell wie möglich essen. Das führt zu Verärgerung. Nimm dir ausreichend Zeit für eine Beikostmahlzeit.

Ab in den Gefrierschrank damit! Der Gemüse-, Kartoffel- und Fleischbrei kann eingefroren werden. Wenn du den Brei selbst kochst, kannst du dir einen kleinen Vorrat an kostenlosen Lebensmitteln anlegen.

Besonders zu Beginn der Beikostsaison können kleine Portionen auch in Eiswürfelformen im Gefrierschrank aufbewahrt werden.

Sorge für Abwechslung. Biete eine möglichst große Auswahl an verschiedenen Lebensmitteln an. So kommt dein Baby mit verschiedenen Geschmacksrichtungen in Berührung und wird später offen für neue Lebensmittel sein.

Essen sollte Spaß machen. Am besten ist es, für eine entspannte Atmosphäre am Tisch zu sorgen und deinem Kind die Zeit zu geben, die es braucht, um sich an die Beikost zu gewöhnen.

Rezepte für Babies:

Fruchtfleisch der exotischen Mango    

Zutaten:

  • – Mango   
  • – Banane (püriert)
  • – Orange (Saft)    
  • – Bio-Kekse für Babys 

Verfahren:

Mango ist ein toller Appetitanreger für Babys. Außerdem enthält diese Frucht eine Fülle von Nährstoffen, darunter Ballaststoffe, die Vitamine A, B und C sowie Kalzium, Magnesium und Eisen. Im Handumdrehen ist diese ungewöhnliche Version fertig.

 Die Banane sollte in Scheiben geschnitten und die Mango geschält werden. Wenn du links und rechts am Kern vorbeischneidest, lässt sich das Kerngehäuse leichter entfernen. Gib einen Spritzer Orangensaft hinzu, damit die Kekse vollständig schmelzen. 

Zu Beginn pürierst du alles. Du kannst alles mit einer Gabel zerdrücken, wenn dein Kind mehr Erfahrung hat.

Gemüsebrei mit Brokkoli und Blumenkohl:

Zutaten:

  • – Brokkoli    
  • – Blumenkohl     
  • – Kartoffeln     
  • – Pflanzenöl wie z.B. Bio-Olivenöl 

Verfahren:

Du könntest stattdessen mit Gemüsepüree anstelle von Apfelpüree beginnen. Brokkoli und Blumenkohl zum Beispiel sind bei den meisten Babys beliebt. Wenn du deine Energie steigern willst, füge einen Teelöffel Fett hinzu. Das ist ein guter Zeitpunkt, um Bio-Olivenöl zu verwenden.

Koche die Röschen gründlich, um sicherzustellen, dass keine faserigen Stücke zurückbleiben. Püriere den Brokkoli, den Blumenkohl und die Kartoffeln in einer Küchenmaschine, eventuell mit ein wenig Öl. Dieser exzellente Brei braucht weder Salz noch Gewürze.

Du kannst mehr Rezepte für Babys lesen.

Fazit:

In diesem kurzen Leitfaden haben wir die Frage „Wann sollte man auf feste Nahrung umstellen?“ mit einer eingehenden Analyse der Rezepte für Babys beantwortet. Außerdem haben wir die Tipps für Eltern besprochen und welche Gemüse und Früchte ein Baby in welchem Alter essen kann.

Zitate:

https://www.pampers.de/baby/ernahrung/artikel/beikost
https://www.aldi.be/de/baby/praktische-tipps-und-anregungen/Rezepte.html

Was hat in diesem Beitrag gefehlt, was ihn besser gemacht hätte?

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

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