Wie kannst du deinen eigenen Apfelwein herstellen?

In diesem kurzen Leitfaden beantworten wir die Frage „Wie mache ich meinen eigenen Apfelwein?“ mit einer ausführlichen Analyse der Herstellung von Apfelwein. Außerdem werden wir im Detail erklären, wie man Apfelwein herstellt.

Wie kannst du deinen eigenen Apfelwein herstellen?

Die Apfelmasse wird etwa anderthalb Stunden lang zerkleinert, bis der Saft gewonnen und in Edelstahltanks gegossen wird. Dann beginnt der Gärungsprozess, der sowohl durch die natürliche Hefe der Früchte als auch durch zugesetzte Hefe ausgelöst wird. Der Fruchtzucker der Äpfel wird nach und nach in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt.

Wie macht man richtig Apfelwein?

Auswahl der Äpfel

Jeder Apfel kann für die Herstellung von Apfelwein verwendet werden, aber das Geschmacksprofil wird von der Natur bestimmt. Um den besten Apfelwein herzustellen, solltest du darauf achten, dass die Früchte voll ausgereift sind.

Das kannst du mit einem einfachen Test herausfinden: Wenn dein Daumennagel eine Vertiefung in der Haut hinterlassen kann, sind sie reisefertig.

Außerdem muss das Obst sauber sein, damit keine verrottenden Mikroorganismen eindringen können. Du willst keinen Schlamm oder Vogelkot auf deinen Äpfeln haben, also wasche sie mit einem Schlauch oder einer Bürste.

Extraktion des Saftes:

Dieser Schritt der Apfelweinherstellung zu Hause ist vielleicht der schwierigste, weil er einige Geräte und/oder Muskelkraft erfordert. Im Idealfall hast du Zugang zu einer Apfelmühle. Das ist eine Maschine, die Äpfel zerkleinert, hackt oder zu einem Brei kaut.

Wenn du eine kleine Menge Apfelwein zubereitest, schneide die Äpfel einfach in zwei Hälften und gib sie in eine Küchenmaschine mit der gröbsten Klinge.

Das ist jedoch ein zeitaufwändiger Prozess. Eine andere einfache Methode ist, die Früchte in einen Trub-Eimer zu legen und mit einem großen Stock zu stampfen, bis sie zu Brei werden. Die Geräte müssen vor dem Gebrauch nicht sterilisiert werden, aber sie sollten gut gespült werden.

Unabhängig von deiner Methode muss das Fruchtfleisch nun ausgepresst werden, um den Saft von den festen Bestandteilen zu trennen, die nicht erwünscht sind. Dazu wird Druck auf das Fruchtfleisch ausgeübt und der Saft durch ein geeignetes Medium gesiebt.

Ausrüstung:

Eine Korbpresse ist die grundlegendste Ausrüstung für diesen Teil des Prozesses und sie ist relativ günstig und einfach zu beschaffen. Eine kleine Packpresse ist am besten geeignet, wenn du eher Hunderte als Dutzende von Litern herstellen willst.

Die Idee ist unabhängig von der Art der Presse dieselbe: Druck erzeugen. Der Saft wird aus dem ausgepressten Fruchtfleisch herausgelöst und durch ein Tuch geleitet, so dass ein gleichmäßiger Saftfluss entsteht, der in einem Eimer oder Krug aufgefangen werden kann.

Gärung und Reifung:

Wähle zunächst ein Gärgefäß aus. Ein 4,5-Liter-Behälter ist ideal, wenn du eine kleine Menge herstellst.

Für eine größere Menge kannst du einen 25-Liter-Plastikbehälter verwenden. Wenn du eine Korbpresse verwendest, solltest du eine Saftausbeute von 50 % anstreben, d. h., pro 10 kg zerkleinertem und gepresstem Obst solltest du 5 Liter Saft erhalten.

Bevor du deinen Saft einfüllst, vergewissere dich, dass dein Behälter sauber und frei von Verunreinigungen ist. Wenn du dir Sorgen machst, dass dein Behälter nicht ganz frisch ist, kannst du vorsichtshalber ein einfaches Desinfektionsmittel verwenden.

Du kannst den Zuckergehalt des Saftes auch mit einem Aräometer messen; es sieht aus wie ein Thermometer mit einem kugeligen Ende. Wenn du es in den Saft gibst, wackelt es herum und du kannst ablesen, wo das Aräometer im Saft sitzt. Es misst die Dichte des Saftes, die ein Indikator für den Zuckergehalt ist, den du dann in potenziellen Alkohol umwandeln kannst.

Eine „wilde“ Gärung zuzulassen oder eine Kulturhefe hinzuzufügen, sind jetzt die beiden Optionen. Eine wilde Gärung kann die Komplexität erhöhen, aber du verlierst die Kontrolle und der Geschmack kann unangenehm werden. Mit einer gezüchteten Hefe hast du die volle Kontrolle über den Gärungsprozess.

In jedem Fall sollte dem Saft eine winzige Menge Schwefeldioxid zugesetzt werden, um ihn vor verdorbenen Bakterien und Hefen zu schützen.

Campden-Tabletten sind der bequemste Weg, um Schwefeldioxid zu erhalten. Gib eine halbe Campden-Tablette pro 5 Liter Saft hinzu, wenn du es ganz genau nehmen willst. Wenn du Kulturhefe verwendest, löse eine Campden-Tablette in 5 Litern Saft auf, warte 24 Stunden und füge dann die Hefe hinzu.

Alle guten Heimbrauerläden haben Campden-Tabletten, Aräometer und eine Vielzahl von Kulturhefen.

Stelle das Gärgefäß in eine kühle/milde Atmosphäre mit geringen Temperaturschwankungen (ein Temperaturbereich von 12-15 °C ist ideal). Bei einer viel kälteren Temperatur dauert die Gärung länger und verläuft langsamer; bei einer noch wärmeren Temperatur wird die Gärung überstürzt, wodurch das Risiko unangenehmer Geschmacksnoten steigt.

Je nach Temperatur kann es ein paar Tage dauern, bis eine wilde Gärung sichtbare Gärungserscheinungen zeigt.

Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du versuchen, dem Saft Kulturhefe hinzuzufügen. In den meisten Fällen wirst du innerhalb von 48 Stunden nach Zugabe der Hefe Gärungserscheinungen feststellen, vor allem die Bildung von Blasen. Das wichtigste Nebenprodukt bei der Apfelweinherstellung ist Kohlendioxid.

Sobald die Gärung begonnen hat, deckst du das Gärgefäß mit einem Deckel ab, achte aber darauf, dass er fest verschlossen ist.

Dieser Bubbler, ein kleiner, mit Wasser gefüllter Plastiktopf, lässt das Kohlendioxid entweichen, während die Luft draußen bleibt.

Die Gärung dauert zwischen ein paar Tagen und ein paar Wochen, wenn du eine Zuchthefe verwendet hast, kann aber auch mehrere Monate dauern, wenn du die Hefe frei gären lässt.

Fazit:

In diesem kurzen Leitfaden haben wir die Frage „Wie mache ich meinen eigenen Apfelwein?“ mit einer ausführlichen Analyse beantwortet. Außerdem gehen wir ausführlich darauf ein, wie man Apfelwein herstellt.

Zitate:

https://gastro-brennecke.de/wein-saft/startersets/1764/apfelwein-starterset-10-l
https://www.kochbar.de/rezept/494014/Apfelwein-herstellen.html

Was hat in diesem Beitrag gefehlt, was ihn besser gemacht hätte?

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

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