Wie lange ist Hundefutter haltbar? (+6 Tipps)

In diesem kurzen Artikel werden wir die Bedeutung des Haltbarkeitsdatums auf Hundefutter verstehen und Informationen über die richtige Lagerung dieser Lebensmittel geben.

Wie lang ist die Haltbarkeit von Hundefutter?

Handelsübliches Hundefutter ist 12 Monate oder länger haltbar. Das hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Zusammensetzung des Futters und der Verpackung.

Die Haltbarkeit spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Qualität und Sicherheit von Hundefutter über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten. Die Haltbarkeit vieler Lebensmittel wird durch die Veränderung ihrer sensorischen Eigenschaften begrenzt.

Die sensorische Analyse ist ein wichtiges Instrument, um mögliche Veränderungen bei diesen für Tiere bestimmten Produkten zu erkennen. Dazu gehören Eigenschaften wie Aroma, Geschmack und Textur, deren Veränderungen durch unsachgemäße oder zu lange Lagerung entstehen können

Eine längere Lagerzeit kann zu Veränderungen der sensorischen Eigenschaften von Lebensmitteln führen, z. B. zur Entwicklung unerwünschter Aromen, wie ranzige Aromen.

In diesem Zusammenhang spielt die Zugabe von Antioxidantien eine wichtige Rolle, da sie Prozesse wie die Oxidation verlangsamen und so die sensorische Qualität der Produkte über die Zeit erhalten (1).

Die Fütterung von Hunden mit abgelaufenem Futter kann sowohl für die Tiere als auch für ihre Besitzer ein Infektions- und Krankheitsrisiko darstellen. Immer wieder wurden Salmonellenarten in rohem Tierfutter gefunden, auch in frisch gefrorenem kommerziellen Futter, was zu Salmonellose bei Tieren und Menschen führen kann.

Abgelaufenes Hundefutter kann auch einen Mangel an wichtigen Nährstoffen aufweisen, was zu Mangelernährung führen kann, wenn das Futter nicht ordnungsgemäß zusammengestellt und getestet wurde. Generell kann das Füttern von abgelaufenem Hundefutter das Risiko von Infektionen, Unterernährung und der Übertragung von antimikrobiell resistenten Bakterien auf Haustiere und ihre Besitzer erhöhen.

Welche Faktoren beeinflussen die Haltbarkeit von Hundefutter?

Je länger die Lagerzeit, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die sensorischen Eigenschaften des Tierfutters verändern, einschließlich der Entwicklung von unerwünschten Aromen wie ranzigem Geruch.

Die sensorischen Eigenschaften können jedoch maßgeblich von den Zutaten beeinflusst werden, die bei der Herstellung von Hundefutter verwendet werden, sowie von ihren Anteilen, wie z. B. der Art des Proteins und dem Fettgehalt.

Ein höherer Fettgehalt kann z. B. zu einer stärkeren Oxidation und einer kürzeren Haltbarkeit des Futters führen. Ein weiteres Beispiel ist, dass das Fehlen von Antioxidantien in Hundefutter, das Huhn enthält, zu einer deutlichen Zunahme von oxidierten und ranzigen Aromen während der Lagerzeit führen kann, was sich negativ auf die Produktakzeptanz auswirkt.

Die Zugabe von Antioxidantien in Hundefutter spielt eine entscheidende Rolle bei der Verzögerung der Oxidation, so dass die sensorischen Eigenschaften im Laufe der Zeit erhalten bleiben. Antioxidantien wie synthetische oder natürliche Konservierungsmittel können dazu beitragen, die Qualität von Hundefutter zu erhalten und seine Haltbarkeit zu verlängern.

Was bestimmt die Haltbarkeit von handelsüblichem Hundefutter?

Hundefutter behält seine gewünschten Eigenschaften für 12 Monate oder länger bei. In diesem Zusammenhang spielen Antioxidantien eine entscheidende Rolle, denn ihre Hauptfunktion besteht darin, die Oxidation von Fetten zu verhindern und so die Qualität der im Futter enthaltenen Nährstoffe zu erhalten.

Die Verwendung von Antioxidantien ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass das Hundefutter nahrhaft und schmackhaft bleibt und zur Gesundheit und Zufriedenheit der Tiere während der langen Lagerung beiträgt (1,2).

Wie kann man die Etiketten von Hundefutter lesen und verstehen?

Das Verfallsdatum auf Hundefutter wird oft als harte Einschränkung missverstanden. Die meisten Hundefutter können nach Ablauf des Verfallsdatums bedenkenlos verzehrt werden.

Allerdings muss die Verpackung intakt sein. Bei Dosenfutter ist es möglich, es bis zu zwei Jahre nach dem Verfallsdatum zu verzehren, solange die Dose in gutem Zustand ist und keine Anzeichen von Gasbildung (aufgrund von bakterieller Aktivität) aufweist.

Bei Nassfutter oder Dosenfutter für Hunde ist die Situation jedoch anders. Diese Lebensmittel sind anfälliger für einen schnelleren Verderb und sollten nicht über einen längeren Zeitraum hinweg verzehrt werden.

Um die Sicherheit und die Nährstoffqualität zu gewährleisten, wird generell empfohlen, Nassfutter sechs Monate nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr zu verzehren. Diese Richtlinien zielen darauf ab, die Gesundheit und das Wohlbefinden des Tieres unter Berücksichtigung der spezifischen Eigenschaften der einzelnen Futtersorten zu erhalten(3).

Wie lagert man Hundefutter richtig, um die Haltbarkeit zu verlängern?

Handelsübliches Hundetrockenfutter hat einen Feuchtigkeitsgehalt zwischen 6 und 9 %, was den Abbau und das Wachstum von Mikroorganismen einschränkt. Eine kühle, trockene Lagerung mit geschlossenem Deckel ist eine effektive Methode, um die Haltbarkeit zu verlängern(4).

Diese Methode reduziert die Verfügbarkeit von Feuchtigkeit und Sauerstoff, verhindert Schäden durch Nagetiere und Insekten und bewahrt gleichzeitig die Schmackhaftigkeit des Futters.

Die meisten modernen kommerziellen Hundefutter werden aus einer Vielzahl von Zutaten hergestellt, die eine entscheidende Rolle bei der Verringerung möglicher Verunreinigungen spielen. Die Hersteller verfügen über Herstellungsverfahren, die eine ausreichende Hitze erzeugen, um viele hitzelabile Krankheitserreger und Toxine zu zerstören und so die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten(4).

Selbstgemachtes Hundefutter: Welche Haltbarkeits- und Lagerungsempfehlungen gibt es?

SelbstgemachtesHundefutter muss richtig gelagert werden, um seine Qualität und Sicherheit zu erhalten. Um Verderb und das Wachstum schädlicher Bakterien zu verhindern, empfiehlt es sich, luftdichte Behälter oder Gefrierbeutel zu verwenden und den Kontakt mit Luft und Licht zu minimieren, da dies Geschmack und Farbe beeinträchtigen kann.

Wenn das selbstgemachte Hundefutter nicht sofort verzehrt wird, ist es ratsam, es im Kühlschrank aufzubewahren. Die Kühlschranktemperaturen zerstören zwar nicht die Mikroorganismen, aber sie können ihr Wachstum verlangsamen. Auch die Lagerung im Gefrierschrank ist eine gute Option, um Verderb zu verhindern. Gefrorene Lebensmittel sind lange haltbar, wenn sie eingefroren bleiben.

Denke bei der Lagerung daran, dass die zuerst gelagerten Lebensmittel auch als erstes verzehrt werden. Beschrifte die Behälter mit dem Zubereitungsdatum, um die Frische zu überwachen. Lagere sie in angemessenen Portionen und taue sie im Kühlschrank auf.

Überprüfe bei der Entnahme, ob es keine Anzeichen von Verderb gibt. Konsultiere einen Tierarzt, wenn du die Ernährung deines Hundes umstellst, um sicherzustellen, dass sie seinen speziellen Ernährungsbedürfnissen entspricht.

Fazit: Frische und Sicherheit in der Ernährung deines Hundes gewährleisten

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Haltbarkeit von Hundefutter von mehreren Faktoren abhängt, z. B. von der Lagerdauer, dem Gehalt an Antioxidantien, der Wahl der Proteinquelle und dem Fettgehalt des Produkts. Eine angemessene Lagerung und die Zugabe von Antioxidantien sind wichtige Maßnahmen, um die Qualität und die sensorischen Eigenschaften des Hundefutters über einen längeren Zeitraum zu erhalten.

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References