Wie schmeckt das Fleisch?

In diesem kurzen Leitfaden werden wir die Frage „Wie schmeckt Fleisch?“ mit einer ausführlichen Analyse der Vorteile von Fleisch beantworten. Außerdem gehen wir auf die Rezepte und den Nährwert von Steinpilzfleisch ein.

Wie schmeckt das Fleisch?

Rohes Fleisch hat nur einen schwachen, blutähnlichen und leicht salzigen Geruch und Geschmack. Erst wenn es erhitzt wird, entwickelt sich ein intensives, typisches Fleischaroma. 

Die für den Grundgeschmack des Fleisches verantwortlichen Aromavorstufen befinden sich im mageren Muskelanteil des Fleisches, während die artspezifischen Aromastoffe aus dem Fett und auch aus Phospholipiden stammen.

Was sind die Vorteile des Fleischessens?

Fleisch liefert hochwertiges Eiweiß, das zu etwa 20 Prozent aus ihm besteht. Der Mensch braucht Eiweiß zum Leben, zum Beispiel zur Energiegewinnung und für viele Körperfunktionen.

Fleisch enthält auch wichtige Vitamine wie A und die Vitamine der B-Gruppe. 

Ein Mangel an diesen Vitaminen kann zu Muskelschwund und Herzversagen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Anämie führen.

Fleisch ist wichtig, weil es uns mit Mineralien versorgt, vor allem mit Eisen. 

Ohne Eisen sind Menschen lustlos, müde und das Immunsystem ist geschwächt.

Der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen, das liegt in seiner Natur.

Für viele Bauern und Bäuerinnen ist die Fleischproduktion eine Lebensgrundlage.

Die Risiken von Fleisch:

Um Fleisch anbauen zu können, werden immer noch Wälder abgeholzt, was die Umwelt aus dem Gleichgewicht bringt.

Die Fleischproduktion ist extrem ineffizient, denn ein Kilo Fleisch verursacht 36 Kilogramm Kohlendioxid und ist so schlecht für die Umwelt wie das Fahren eines Autos mit 250 Kilometern Reichweite. Das haben japanische Wissenschaftler berechnet.

Man braucht zehn Kilo Getreide, um ein Kilo Rindfleisch herzustellen. Angesichts der Tatsache, dass viele Menschen immer noch hungern, eine traurige Tatsache.

Vegetarier haben einen deutlich geringeren Kohlendioxidausstoß als Fleischesser.

Ein großer Teil des Fleisches, das wir essen, stammt aus Massentierhaltung, was bedeutet: keine Sonne, keine Wiese, kein Misthaufen für die Tiere.

Es gibt immer wieder Skandale, die Stichworte sind BSE, Dioxin und Gammelfleisch.

Fleisch enthält viel Fett, vor allem gesättigte Fettsäuren, die den schlechten Cholesterinspiegel erhöhen.

Vor allem Schweinefleisch wird oft mit Antibiotika behandelt, die im Körper Resistenzen entwickeln können. Wenn Antibiotika im Krankheitsfall eingenommen werden, besteht die Gefahr, dass sie unwirksam sind.

Nährwertangaben von Fleisch:

  • Kalorien 143
  • Gesamtfett 3,5 g5%
  • Gesättigtes Fett 1,2 g6%
  • Transfettvorschrift 0 g
  • Cholesterin 73 mg24%
  • Natrium 57 mg2%
  • Kalium 421 mg12%
  • Kohlenhydrate gesamt 0 g0%
  • Ballaststoffe 0 g0%
  • Zucker 0 g
  • Eiweiß 26 g52%
  • Vitamin C0%
  • Kalzium0%
  • Eisen6%
  • Vitamin D2%
  • Vitamin B635%
  • Cobalamin10%
  • Magnesium7%

Woran erkenne ich frisches Fleisch?

Geruch:

Das Fleisch sollte neutral, mild, eventuell leicht säuerlich, aber niemals süß oder unangenehm riechen.

Oberfläche:

Qualität Die Oberfläche des Fleisches darf nicht fettig aussehen und keine Druckstellen haben. Es sollte fest sein, wenn man es mit dem Finger berührt, also nicht zu stark eingedrückt sein oder sich sogar weich und schwammig anfühlen. 

Das Fleisch sollte in der Packung oder auf der Fleischtheke fast trocken sein, also nicht in seinem Saft schwimmen. Frisches Fleisch von guter Qualität verliert nicht viel Wasser.

Farbe:

Die Farbe des Fleisches variiert je nach Tierart und Alter der Tiere. Frisches Rindfleisch ist hell- bis dunkelrot, Schweinefleisch ist rosa und glänzend. 

Wildfleisch ist rot bis rot-braun. Das Fleisch von älteren Tieren ist dunkler als das von jungen Tieren.

Marmorierung:

Das feine Netz aus Fettadern, das das Fleisch zwischen den einzelnen Muskelfasern durchzieht, wird als Marmorierung oder Fettkorn bezeichnet. 

Je stärker das Fleisch marmoriert ist, desto besser schmeckt es, denn das Fett trägt Aromen und Geschmacksstoffe. 

Umgekehrt gilt: Je höher der Anteil an magerem Fleisch, desto geringer der Fettanteil und desto weniger schmackhaft das Fleisch. Da der Fettanteil ausbrät, brauchst du weniger Bratfett für marmoriertes Fleisch und sehr mageres Fleisch kann beim Braten trocken und zäh werden. 

Je älter das Tier ist, desto mehr verändert sich die Farbe des Korns von weiß zu gelb oder sogar dunkelgelb.

Gebratene Kruste:

Zutaten

  • 1 ½ kgSchweineschulter oder Schweinebauch, mit Schwarte
  • 1 m.-große Karotte
  • 1 Stange / n Lauch
  • 1 kleineZwiebel
  • 1 Zehe / n Knoblauch
  • 1 Flasche Weizenbier
  • 1 WürfelSoße
  • 2 Esslöffel saureSahne
  • Kümmel
  • Salz und Pfeffer
  • Möglicherweise. Huhn würzen
  • etwas Butterschmalz
  • Möglicherweise. Speisestärke zum Binden

Vorbereitung 

Arbeitszeit ca. 45 Minuten

Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden

Gesamtzeit ca. 2 Stunden 45 Minuten

Schneide die Schweineschwarte in kleine Würfel. Wenn du kannst, lässt du sie am besten vom Metzger einschneiden, ansonsten als kleiner Tipp, um es dir selbst leichter zu machen: Nimm einfach eine Geflügelschere – das spart Zeit und die Hand schmerzt nicht so sehr.

Dann salze die Schwarte kräftig. Würze die restlichen Seiten des Bratens mit Kümmel, Pfeffer und Salz (ich verwende auch gerne gewürztes Hühnersalz). Lege das Fleisch beiseite.

Heize den Backofen auf 180 ° C Umluft vor.

Putzen Sie das Gemüse und schneiden Sie es in ca. 2 cm lange Stücke. Schmelze etwas Butterschmalz in einem Bräter und brate den Braten von allen Seiten an – aber nicht die Schwarte. 

Lege das Gemüse um das Fleisch herum in den Bräter – die Kruste zeigt dabei nach oben. Mit etwa 1/3 des Bieres ablöschen und kurz aufkochen lassen.

Zerbrösel den Bratensaft und gib ihn in die Brühe. Füge so viel Wasser hinzu, bis die Flüssigkeit etwa die Hälfte des Bratens ausmacht. Dann gib ihn für etwa 2 Stunden in den heißen Ofen. 

Gieße ab und zu Wasser oder ein wenig Bier hinein. Achte immer auf die Kruste, damit sie nicht anbrennt.

Nach 2 Stunden das Fleisch aus dem Bräter nehmen und die Soße durch ein Sieb in einen Topf gießen. Das Gemüse wieder in den Bräter geben, das Fleisch darauf legen und wieder in den Ofen schieben.

Das restliche Bier in die Soße geben, abschmecken und aufkochen lassen. Dann rührst du 2 Esslöffel saure Sahne in die Soße – lass sie nicht mehr kochen. Wenn dir die Soße zu dünn ist, kannst du sie mit etwas Speisestärke andicken.

Stell den Ofen auf Grillstufe und lass die Kruste „aufplatzen“. Behalte den Braten immer im Auge, damit die Kruste nicht anbrennt – das dauert maximal 2 Minuten und du hast die knusprigste Kruste aller Zeiten. Nimm das Fleisch aus dem Ofen und schneide es in ca. 1 cm dicke Scheiben

Wie lange ist Fleisch haltbar?

Auf Fleischverpackungen ist das Haltbarkeitsdatum oder ein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben. Fleisch ist verderblich, weil die Oberfläche kaum gegen eindringende Bakterien geschützt ist. Zugleich ist Fleisch ein guter Nährboden für Bakterien. 

Je größer die Oberfläche, zum Beispiel bei Gulasch, Aufschnitt und vor allem bei Hackfleisch, desto besser können sich die Mikroorganismen vermehren. 

Wenn das Essen im Kühlschrank gelagert wird, verdirbt es spätestens nach ein bis zwei Tagen. Das gleiche Fleisch kann als großes Stück viel länger aufbewahrt werden.

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Fazit:

In diesem kurzen Leitfaden werden wir die Frage „Wie schmeckt Fleisch?“ mit einer ausführlichen Analyse der Vorteile von Fleisch beantworten. Außerdem gehen wir auf die Rezepte und den Nährwert von Steinpilzfleisch ein.

Zitate:

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/fleisch-richtig-einkaufen-und-lagern-5555

Was hat in diesem Beitrag gefehlt, was ihn besser gemacht hätte?

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

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