Wie schmeckt Olivenöl?

In diesem kurzen Leitfaden werden wir die Frage „Wie schmeckt Olivenöl?“ mit einer ausführlichen Analyse des Geschmacks von Olivenöl beantworten. Außerdem werden wir kurz darauf eingehen, wie Olivenöl hergestellt wird und welche Nährwerte es hat.

Wenn du also auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage bist, wie Olivenöl schmeckt, dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen, denn wir werden alle deine Fragen beantworten.

Also lasst uns ohne viel Aufhebens eintauchen und mehr darüber herausfinden.

Wie schmeckt Olivenöl?

Es gibt so viele verschiedene Arten von Olivenöl, dass jedes einen anderen Geschmack hat. Raffiniertes Olivenöl hat ein butterartiges Aroma und ist mild im Geschmack. Es ist das Olivenöl, das zum Kochen bei höheren Temperaturen verwendet wird.

Natives Olivenöl extra ist ein hochwertiges Olivenöl, das ohne Hitze aus kalt gepressten Oliven gewonnen wird. Es hat den komplexesten Geschmack, mit nussigen, fruchtigen und sogar blumigen Noten sowie einer leichten Bitterkeit, die an Oliven erinnert. Natives Olivenöl wird oft für minderwertig gehalten und hat einen milderen Geschmack.

Der reine Geschmack kann zu falschen Schlüssen führen: „Für sich genommen fühlt sich ein gutes Olivenöl bitter und würzig an. Das wird von vielen Menschen als Schwäche angesehen. Das ist jedoch falsch. Im Salat geht dieser Geschmack verloren.

Warum hat Olivenöl einen kleinen bitteren Beigeschmack?

Zwei phenolische Chemikalien, die im Olivenöl vorkommen, sind für seinen leicht bitteren Geschmack verantwortlich. Oleuropein und Oleocanthal sind zwei von ihnen. Die leicht bittere Note des Olivenöls ist vor allem auf Oleuropein zurückzuführen, eine der beiden bitteren Verbindungen, die im Öl enthalten sind. 

In Bezug auf die Gesundheit ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass der Bitterstoff Oleocanthal im Olivenöl eine positive Wirkung auf das Immunsystem hat, entzündungshemmend wirkt und sogar Krebs und Alzheimer vorbeugen kann.

Olivenöl im Vergleich zu Rapsöl, Milchfett und Schmalz, das die Probanden der Studie drei Monate lang zusätzlich zu ihrer normalen Ernährung zusammen mit 500 g Magerjoghurt aßen, kann sogar beim Abnehmen helfen, so eine seriöse Studie der Technischen Universität München und der Universität Wien. Es hielt die Studienteilnehmer länger satt und senkte gleichzeitig ihren Blutzuckerspiegel.

Wie wird Olivenöl hergestellt?

Olivenöl wird aus den Früchten von Olivenbäumen gewonnen, die vor allem in der Mittelmeerregion zu finden sind. Die Oliven werden bei der Ernte zu einer Paste zerkleinert, dann dekantiert und zentrifugiert, um das Öl zu isolieren. 

Danach wird das fertige Produkt in sauerstofffreien Edelstahltanks gelagert. Um das Öl frisch zu halten, sollte es in einer dunklen Glasflasche verpackt werden. Natives Olivenöl extra (EVOO) wird nach den Richtlinien des Internationalen Olivenrats aus reifen Oliven mechanisch kalt gepresst, ohne dass übermäßige Hitze oder Chemikalien eingesetzt werden. 

Dadurch sollen die Phenole erhalten bleiben, die einer der Gründe sind, warum Olivenöl als so gesundheitsfördernd gilt. Raffiniertes Olivenöl hingegen wird mit Hitze oder Lösungsmitteln hergestellt, wodurch ein geschmackloses Öl entsteht, das mit anderen Ölen kombiniert werden kann.

Olivenöl hilft bei der Fettaufnahme

Olivenöl enthält Bitterstoffe, die die Fettaufnahme fördern. Die Tatsache, dass alle Bitterstoffe die Leber und die Bauchspeicheldrüse stimulieren und so für eine gute Fettverdauung sorgen, ist einer der Hauptgründe, warum die Bitterstoffe im Olivenöl so gesund sind. 

Außerdem tragen die Bitterstoffe im Olivenöl dazu bei, mehr Verdauungssäfte zu produzieren. Das hilft dem Körper dabei, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente aus der Nahrung zu extrahieren und für den Körper verfügbar zu machen. Wie du aus diesen Erklärungen ersehen kannst, kann der leicht bittere Geschmack von Olivenöl nur positiv bewertet werden.

Nährwertangaben für Olivenöl

  • 119 Kalorien
  • 0-Gramm-Eiweiß
  • 13,5 g Fett
  • 1,9 g gesättigtes Fett
  • 9,9 Gramm einfach ungesättigte Fettsäuren (MUFA)
  • 1,4 g mehrfach ungesättigtes Fett
  • 0g Kohlenhydrate
  • 0g Ballaststoffe
  • 0 g Zucker

Olivenöl ist reines Fett, doch nach den MyPlate-Standards des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten ist es ein gesundes Fett, da es weder Eiweiß noch Kohlenhydrate (einschließlich Ballaststoffe oder Zucker) enthält. 

Der größte Teil des Fettes ist einfach ungesättigt, was gut für dein Herz ist, und ein kleiner Teil ist mehrfach ungesättigt und gesättigt. Ein Vorteil der Verwendung von Öl beim Kochen – vor allem bei Gemüse – ist, dass es die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen wie A, D, E und K fördert.

Wie du Pizzapfannkuchen machst, kannst du hier nachlesen.

Fazit

In diesem kurzen Leitfaden haben wir die Frage „Wie schmeckt Olivenöl?“ mit einer ausführlichen Analyse des Geschmacks von Olivenöl beantwortet. Außerdem gehen wir kurz darauf ein, wie Olivenöl hergestellt wird und welche Nährwerte Olivenöl hat.

Zitate

https://www.t-online.de/leben/essen-und-trinken/id_81515124/einfacher-test-daran-erkennen-sie-wirklich-gutes-olivenoel.html
https://www.tryfoods.de/blogs/blog/wie-schmeckt-gutes-olivenoel

Was hat in diesem Beitrag gefehlt, was ihn besser gemacht hätte?

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

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