Wie schmeckt Yacon?

In diesem kurzen Leitfaden beantworten wir die Frage „Wie schmeckt Yacon?“ mit einer eingehenden Analyse des Geschmacksprofils von Yacon. Außerdem gehen wir auf die Sorten und die gesundheitlichen Vorteile von Yacon ein.

Wie schmeckt Yacon?

Yacon schmeckt extrem erfrischend und sein Geschmack ist in etwa vergleichbar mit einer Kombination aus Apfel, Wassermelone und Sellerie.

Auf der anderen Seite hat Yacon-Sirup eine Textur und einen Geschmack, der mit Ahornsirup vergleichbar ist. Andere konzentrierte Flüssigkeiten, wie weißer Industriezucker, brauner Zucker oder Honig, sind süßer. Allerdings erhält er gute Noten für den Kaloriengehalt und den glykämischen Index.

Herkunft:

Yacon stammt aus dem Hochland der Anden und wurde bereits von den Inka als Heil- und Nutzpflanze geschätzt. Inzwischen wird Yacon nicht mehr nur in Südamerika angebaut, sondern auch in Asien, Ozeanien, den USA und Europa.

Familie:

Sie gehört zur Familie der Sonnenblumengewächse (Asteraceae oder Compositae), weshalb die gelbe Blüte der Sonnenblume ( Helianthus annuus ) ähnelt.

Merkmale:

Die Pflanze ist krautig und kann bis zu zwei Meter hoch werden. In ihrer tropischen Heimat ist die Pflanze mehrjährig, aber da sie keinen Frost verträgt, muss sie hier im Winter als Rhizom gelagert werden. Eng verwandt mit Topinambur ( Helianthus tuberosus) und Süßkartoffel ( Ipomea batata), sind die Wurzelknollen auch bei Yacon essbar. Im Vergleich zu Süßkartoffeln sind sie nicht mehlig, sondern knackig und frisch und schmecken fruchtig-süß.

Varietäten:

  • Bekya 
  • Marado 
  • Cajamarca 
  • Quinault 

Bekya: 

Diese Sorte ist für ihre frühe Blüte und ihren hohen Ertrag bekannt. Die Schale der Knollen ist bräunlich, während das Fruchtfleisch weiß ist. Eine der weniger angenehmen Yacon ist ‚Bekya‘. 

Morado: 

In Deutschland ist die Yacon-Sorte ‚Morado‘ bereits weit verbreitet. Lila Knollen mit einem angenehmen Geschmack.

Cajamarca: 

Diese Sorte ist für ihre hohe Produktion bekannt. Die Farbe der Knolle reicht von rötlich-violett.

Quinault: 

Die Yacon-Sorte ‚Quinault‘ hat einen hohen Zuckergehalt und blüht früh. Es gibt auch violette Knollen.

Einkaufen: 

Wenn du das Rhizom in einem Internetshop gekauft hast, solltest du es sofort nach Erhalt untersuchen. Es ist normal, dass die Rhizome während des Transports gummiartig geworden und gewachsen sind. 

Nach 8 Stunden Einweichen in Wasser mit Zimmertemperatur sollten die Rhizome gebrauchsfertig sein. Dann pflanzt du sie ohne Dünger in Sand oder Blumenerde ein. Die Rhizome können bei Temperaturen unter 10° C bis zur Pflanzung lange gelagert werden. 

Bepflanzung:

  • Wähle einen sonnigen, geschützten Standort 
  • Lockern Sie den Boden gut auf, mischen Sie Stroh unter, wenn 

            notwendig

  • Kompost in den Boden einarbeiten 
  • Grabe ein 5-10 cm tiefes Loch 
  • Lege das Rhizom oder die junge Pflanze hinein 
  • Fülle das Loch mit Aushubmaterial auf 
  • Wasserbrunnen 
  • Verteile die Mulchschicht 
  • Pflanzabstand: mind. 80 cm zwischen den Pflanzen; mindestens 1 Meter zwischen den Reihen. 

Düngemittel:

Da Yacon ein hoher Kaliumverbraucher ist, profitiert er von kaliumhaltigen Düngemitteln. Überschüssiger Stickstoff sollte dagegen vermieden werden, weil er das Wurzelwachstum von Yacon hemmen kann. Stickstoff wird nicht mehr benötigt, wenn der Boden vor der Pflanzung mit Kompost angereichert wurde.

Der Phosphorbedarf der Pflanze ist relativ gering und kann mit organischen Langzeitdüngern gedeckt werden. 

Für die Düngung deiner Yacon-Pflanzen empfehlen wir unseren organischen Universaldünger Plantura, da er auf die Nährstoffbedürfnisse der Superknolle abgestimmt ist.

Ernten: 

Yacon wird zwischen Mitte Oktober und Mitte November geerntet, je nach Umgebung. 

Die Blätter der Yacon-Pflanze beginnen abzusterben und zu vertrocknen, wenn sie leichtem Frost ausgesetzt sind. Die Knollen sind erntereif, wenn die Symptome der Blattseneszenz sichtbar sind. 

Mit einem Spaten oder einer Gartengabel kannst du die Zwiebeln ausgraben. Auch bei sorgfältigem Ausgraben brechen die Zwiebeln von Zeit zu Zeit ab, was unvermeidlich ist. 

Entferne die größeren Speicherwurzeln aus den Wurzelballen, nachdem du sie ausgegraben hast, und lass die kleineren am Rhizom hängen. 

Knollen und Rhizome können mit einem Wasserschlauch abgespritzt und dann getrocknet werden. Schimmel und Fäulnis sollten nicht auf den Knollen und Rhizomen wachsen, wenn man sie vollständig austrocknen lässt.

Lagerung: 

Die Knollen sollten an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden. Je länger die Knollen gelagert werden, desto höher ist die Fruktosekonzentration und desto süßer werden sie. 

Yacon hat einen schwachen, wässrigen Geschmack, gleich nachdem er geerntet wurde. Nach einer langen Lagerzeit entfaltet sich das ganze Aroma. Um den Reifungsprozess zu beschleunigen, solltest du die Knollen in die direkte Sonne legen. 

Yacon-Knollen hingegen sollten während der Lagerung nicht austrocknen. Um dies zu vermeiden, solltest du eine Schale mit Wasser in der Nähe der gelagerten Ernte aufbewahren und sie regelmäßig austauschen.

 Alternativ kannst du die Knollen auch in mit Sand gefüllten Behältern aufbewahren, damit sie nicht austrocknen. Bei richtiger Lagerung können die Knollen bis zu neun Monate alt werden.

Verwendet:

Yacon und Yacon-Sirup können verwendet werden

  • auf Pfannkuchen und Waffeln 
  • in Kuchen und Keksen 
  •  in Getränken wie Früchtetee 
  •  Schorlen 
  • oder Smoothies 
  •  oder in fruchtig-sauren Salatdressings und Soßen. 

Gesundheitliche Auswirkungen von Yacon:

  • Der süße Sirup aus der Yacon-Wurzel ist auch in anderer Hinsicht nützlich. Einigen Studienergebnissen zufolge gilt er als ideale Hilfe beim Abnehmen. 
  • Yacon-Sirup: Günstige Auswirkungen auf Fettleibigkeit und Insulinresistenz beim Menschen. 
  • Wenn Diabetiker Zucker durch Yaconwurzelsirup ersetzen, profitieren sie davon. Der Süßungsgrad von Yacon-Sirup ist vergleichbar mit dem von Glukose. Er wirkt sich jedoch nicht auf den Blutzuckerspiegel aus. Das Vorhandensein von Inulin und Oligofruktose reduziert den Kaloriengehalt und den glykämischen Index. Der Sirup hat den gewünschten süßen Geschmack, aber es fehlt ihm das Gefahrenpotenzial. 
  • Die FOS aus der Yacon-Knolle fördert neben dem Verdauungsmilieu auch die Knochendichte. Wenn die Darmbakterien die FOS in der Wurzel verstoffwechseln, werden die dabei entstehenden kurzkettigen Fettsäuren von der Darmschleimhaut aufgenommen. 
  •  Da der mit der Nahrung zugeführte Mineralstoff aber besser zugänglich ist, nimmt der Darm auch Kalziumionen auf. Daher unterstützt die Süße der Yacon-Knolle die Kalziumaufnahme. Außerdem trägt sie dazu bei, die Knochendichte zu erhöhen. Haushaltszucker hingegen führt dazu, dass Kalzium abgebaut wird. 

Fazit:

In diesem kurzen Leitfaden haben wir die Frage „Wie schmeckt Yacon?“ mit einer eingehenden Analyse des Geschmacksprofils von Yacon beantwortet. Außerdem haben wir die Sorten und die gesundheitlichen Vorteile von Yacon besprochen.

Zitate:

https://www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/yacon/
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/alternative-suessungsmittel/yacon

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

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