Wie viel Fett ist in Butter?

In diesem kurzen Leitfaden beantworten wir die Frage „Wie viel Fett hat Butter?“ mit einer ausführlichen Analyse des Fettgehalts in Butter. Außerdem gehen wir auf das Nährwertprofil von Butter, die Eigenschaften von Butter, die Herstellung von Butter und die Alternativen zu Butter ein.

Wie viel Fett ist in Butter?

In 100 Gramm Butter sind 83 Gramm Fette enthalten. Butter ist die Hauptquelle für gesättigte Fettsäuren, weshalb der Verzehr in einem moderaten Rahmen liegen sollte. Die gesättigten Fette aus verschiedenen Quellen dürfen nur bis zu 10 Gramm pro Tag betragen.

Das Nährwertprofil von Butter:

Butter ist eine große Fettquelle und kann dir deshalb eine große Menge an Kalorien liefern. 100 Gramm Butter liefern 754,0 kcal, 0,7 Gramm Eiweiß, 0,7 Gramm Kohlenhydrate und 83 Gramm Fett.

Neben den Makronährstoffen ist Butter auch wegen der darin enthaltenen Mikronährstoffe wirksam. 100 Gramm Butter enthalten 0,65 mg Vitamin A, 10 µg Vitamin B1, 10 µg Vitamin B6 und 2,02 mg Vitamin E. Zu den wichtigen Mineralstoffen, die 100 Gramm Butter liefern, gehören 13 mg Calcium, 3 mg Magnesium, 5 mg Natrium und 0,2 mg Zink.

Butter:

Butter ist ein Milchprodukt, das aus dem Fett und Eiweiß des Rahms hergestellt wird. Bei Zimmertemperatur ist die Butter eine halbfeste Emulsion, die fast 80 Prozent Butterfett enthält. Butter wird vor allem als Brotaufstrich, Gewürz und als Zutat beim Backen, Saucenmachen und Braten verwendet.

Die Milch, die für die Butter verwendet wird, kann von jedem Säugetier stammen, einschließlich Schafen, Ziegen, Büffeln und Yaks. Der Geschmack der Butter ist ursprünglich etwas sauer, kann aber durch die Zugabe von Salz noch verstärkt werden. Die Farbe der Butter ist blassgelb, aber man kann die Farbvariationen von tiefgelb bis weiß sehen. Auf kommerzieller Ebene wird die Butter auch mit Lebensmittelfarben wie Annatto oder Karotin gefärbt.

Herstellung von Butter:

Die Butter wird durch das Buttern von Sahne hergestellt. Die Grundzutaten für die Zubereitung sind die unhomogenisierte Milch und der Rahm, die Fettkügelchen enthalten, die von Phospholipidmembranen umgeben sind. Diese Membranen verhindern die Freisetzung der Fette in die Milch nach außen.

Wenn der Rahm aufgerührt wird, werden die Membranen beschädigt und die Fette werden freigesetzt und von den Teilen des Rahms getrennt. Die Variation der Rührstufe des Rahms bestimmt die Butterfettkonzentration im Endprodukt, und dieses Butterfett kann entweder in Form von freiem Butterfett, Butterfettkristallen oder unbeschädigten Fettkügelchen vorliegen. Die Konzentration des Butterfetts bestimmt auch die Konsistenz des Endprodukts.

Durch das Schütteln wird der Fettanteil abgetrennt und der wässrige Teil bleibt zurück. Diese Flüssigkeit ist die Buttermilch. Heutzutage kann Buttermilch auch direkt durch die Fermentation von Magermilch hergestellt werden.

Nach dem Buttern wird die Buttermilch entfernt und die halbfeste Masse wird abgetropft, um die überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Die Fettkörner werden gepresst und mit Hilfe von Holzbrettern zusammengeknetet. Die handelsübliche Butter enthält fast 80 Prozent Butterfett und 15 Prozent Wasser, während die traditionell hergestellte Butter 65 Prozent Fett und 30 Prozent Wasser enthält.

Butter oder Margarine:

Margarine und Butter werden oft verglichen, um herauszufinden, wer gesündere Fettsäuren enthält. Die Antwort auf diese Frage ist Margarine, da sie Fette auf pflanzlicher Basis enthält. Aber beide Produkte werden fast gleich häufig verwendet, weil Butter im Vergleich zu Margarine einen geringeren Fettgehalt hat.

Alternativen zu Butter:

Einige der speziellen Alternativen, die als gesund gelten und beim Kochen sicher verwendet werden können, sind folgende:

Olivenöl:

Olivenöl wird durch Pressen und Extrahieren des Öls aus der ganzen Frucht gewonnen. Oliven sind eine gute Quelle für Omega-9-Fettsäuren und haben positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, indem sie den Cholesterinspiegel regulieren.

Kokosnussöl:

Kokosnussöl ist ein geschmacksneutrales, geruchloses und lange haltbares Öl, das aus getrocknetem Kokosnussfleisch hergestellt wird. Wegen seines hohen Gehalts an gesättigten Fettsäuren kann sich das Öl bei Zimmertemperatur leicht verfestigen. Das Kokosöl schützt den Körper vor der Anhäufung von Kokosnussöl.

Rapsöl:

Das Rapsöl wird ebenfalls durch Heiß- oder Kaltpressung des Gemüses gewonnen und das gewonnene Öl hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Die verschiedenen Arten von Butter kannst du dir hier ansehen

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Fazit:

In diesem kurzen Leitfaden haben wir die Frage „Wie viel Fett hat Butter?“ mit einer ausführlichen Analyse des Fettgehalts in Butter beantwortet. Außerdem haben wir erörtert, wie das Nährwertprofil von Butter aussieht, welche Eigenschaften Butter hat, wie sie hergestellt wird und welche Alternativen es zu Butter gibt.

Zitate:

https://www.gesund-vital.de/butter-oder-margarine-was-ist-besser

https://www.wikifit.de/kalorientabelle/milchprodukte/butter

https://www.mylife.de/gesunde-ernaehrung/butter/#welche-arten-von-butter-gibt-es

https://de.wikipedia.org/wiki/Butter

Was hat in diesem Beitrag gefehlt, was ihn besser gemacht hätte?

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

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