Wie viel Fett ist in Nüssen?

In diesem kurzen Leitfaden beantworten wir die Frage „Wie viel Fett steckt in Nüssen?“ mit einer eingehenden Analyse der Bedeutung von Nüssen. Außerdem werden wir Rezepte für Nüsse besprechen.

Wie viel Fett ist in Nüssen?

Nüsse haben 54 Gramm Fett. 

Die Bedeutung von Nüssen:

Nüsse sind reich an Fett, Eiweiß, Kohlenhydraten und Ballaststoffen, aber arm an Wasser. Ungesättigte Fettsäuren sind besonders wertvoll.

Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die gesundheitsfördernde Eigenschaften haben, sind hauptsächlich im Fett der Nüsse enthalten. Nüsse sind außerdem reich an Mineralien und Vitaminen, insbesondere an B-Vitaminen und Vitamin E, sowie an Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor.

 In Maßen genossen (wegen ihres hohen Kaloriengehalts etwa eine Handvoll pro Tag), bereichern Nüsse den Speiseplan als wertvolle Nährstofflieferanten.

Gut für das Herz und den Kreislauf:

Sie haben einen relativ hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die heute als herzschützend gelten.

 Andere Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe, Arginin (eine Aminosäure), Phytosterole und andere sekundäre Pflanzenstoffe können ebenfalls eine positive Wirkung haben.

 Neuere Studien zeigen, dass Nüsse erhebliche Mengen an Polyphenolen enthalten. Pekannüsse und Walnüsse haben mit über 1500 Milligramm pro 100 Gramm die höchsten Werte.

 Außerdem sind die Polyphenole aus Nüssen genauso leicht verfügbar wie die aus Rotwein und grünem Tee.

 Polyphenole sind Antioxidantien und damit „Fänger freier Radikale“. Sie sind wichtig, um oxidativen Stress abzumildern, der zum Beispiel durch Umweltgifte, fettreiche Lebensmittel oder Rauchen entsteht.

Hüte dich vor Allergien:

Allergien gegen Nüsse sind keine Seltenheit. Kreuzallergien gegen Haselnüsse verursachen bei Birkenpollenallergikern Halsschmerzen, Juckreiz am ganzen Körper und sogar Kurzatmigkeit.

Walnüsse, Paranüsse, Mandeln, Erdnüsse und Cashewnüsse haben alle ähnliche Eigenschaften. Vor allem Erdnussallergiker müssen vorsichtig sein. Allergien können schon durch geringe Mengen ausgelöst werden.

Nüsse liefern wertvolles Eiweiß:

Auch der Eiweißgehalt der meisten Nüsse ist günstig. Proteine werden vom Körper nur selten als Energiequelle genutzt.

Einige der darin enthaltenen Kalorien gehen als Wärme verloren, während andere als Harnstoff ausgeschieden werden. Auch die Fette selbst tragen dazu bei:

 Im Gegensatz zu dem Fett, das in frittierten und panierten Lebensmitteln enthalten ist, verbrennt der Körper bevorzugt Nussfette.

Wichtiger Hinweis zu Nüssen:

Ungesalzene Nüsse sind empfehlenswerter als geröstete, gesalzene.

Am besten isst du Nüsse ungeschält, d.h. mit der Schale, denn sie enthält wichtige Nährstoffe.

Idealerweise kaufst du ganze Nüsse und mahlst sie selbst, bevor du sie verwendest, damit so wenig wertvolle Inhaltsstoffe wie möglich verloren gehen.

Einige Nüsse helfen, den Eisenbedarf zu decken. Deshalb sollten vor allem Vegetarier jeden Tag eine Handvoll Nüsse essen.

Nüsse – eine gute Zwischenmahlzeit?

Nüsse enthalten eine Menge Fett. Aber nicht jedes Fett ist gleich. Die meisten Nüsse haben einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die gesunde Fette sind. Ballaststoffe, Eiweiß, Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe sind ebenfalls in Nüssen enthalten.

Eine kleine Handvoll Nüsse am Tag ist eine tolle Zwischenmahlzeit. Eine Handvoll entspricht etwa 20 bis 30 g.

Die Nuss mit den wenigsten Kalorien:

Cashew553 kcal


Erdnuss564 kcal


Mandeln570 kcal


Pistazien615 kcal


Haselnuss636 kcal


Walnuss654 kcal


Paranuss660 kcal


Macadamia703 kcal


Pekannuss703 kcal


Cashewnüsse:

Cashewnüsse stammen aus Brasilien und sind reich an pflanzlichem Eiweiß, B-Vitaminen, Kalium, Eisen, Magnesium und Folsäure. 

Vor allem Magnesium ist für Sportlerinnen und Sportler von Vorteil, da es hilft, Muskelkrämpfe beim Ausdauersport zu verhindern. Vor dem Training reicht eine kleine Handvoll aus, sonst belastet der hohe Fettgehalt der Nüsse deine Leistung.

Erdnüsse:

Erdnüsse enthalten ungesättigte Fettsäuren, Tryptophan, die Vitamine B und E sowie hochwertiges Eiweiß. Sie senken den Blutdruck, heben die Stimmung, stärken die Nerven und das Immunsystem und senken das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen. Wegen ihres hohen Magnesiumgehalts sind sie ein hervorragender Stressabbau und Kraftfutter.

Mandeln:

Aus botanischer Sicht sind Mandeln – wie Erdnüsse – keine „echten“ Nüsse (sondern eine Steinfrucht). Dennoch sind Mandeln den Nüssen sehr ähnlich, sowohl was den Geschmack als auch die Inhaltsstoffe angeht.

Mandeln liefern viel Vitamin E sowie Magnesium und gesunde Aminosäuren. 

Vitamin E kann seine antioxidative Wirkung während des Trainings entfalten und Zellschäden nach einem harten Workout verhindern. Das hochwertige Fett in den Mandeln belastet den Stoffwechsel nicht, sondern hilft, ihn zu regulieren. 

Pistazien:

Pistazien sind ein guter Mittelfeldspieler in der Kalorienschlacht, und die grünen Exoten überzeugen durch ihren Fett- und Eiweißgehalt.

 Außerdem haben sie mit 985 Milligramm pro 100 Gramm den höchsten Kaliumgehalt aller Nüsse. Auch der Gehalt an Eisen und Provitamin A ist beachtlich. Pistazien sind übrigens Steinfrüchte und keine Nüsse.

Haselnüsse:

Die Haselnuss enthält mit etwa 26 Milligramm pro 100 Gramm deutlich mehr Vitamin E als andere Nüsse.

 Dieser hohe Gehalt bewahrt vor allem die Zellen deines Körpers und fördert eine glatte, geschmeidige Haut.

 Auch Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor und Eisen sind in dem kleinen Kraftpaket enthalten. Außerdem sind Haselnüsse reich an Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die die Verdauung fördern.

Walnüsse:

Walnüsse sind auch reich an nützlichen Elementen. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen fördert wichtige Gehirnaktivitäten und die Aufmerksamkeit. Viele ungesättigte Fettsäuren, wie z. B. Omega-3-Fettsäuren, tragen dazu bei, das Risiko von Herzkrankheiten zu verringern.

 Walnüsse sind reich an Eiweiß und Ballaststoffen sowie an einer Vielzahl von Vitaminen und Mineralstoffen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie dank ihres hohen Gehalts an Antioxidantien vor Krebs und anderen Krankheiten schützt.

Paranüsse:

Die aus dem brasilianischen Bundesstaat Parà stammende Paranuss ist schwer zu knacken, aber unter ihrer harten Schale verbirgt sich ein kulinarischer Schatz: Spurenelemente wie Selen sind notwendig für die Schilddrüsenhormonproduktion und die Spermienentwicklung, und die antioxidative Wirkung schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 Viele Mineralien wie Phosphor, Magnesium und Kalzium sind in der Paranuss enthalten und sorgen für starke Knochen und Zähne.

Macadamia:

Die Schale der Macadamia-Nuss ist so zäh, dass sie nur mit einer Maschine geknackt werden kann. Es erwartet dich ein köstlicher Softcore: etwas süß, extrem nussig, mit einem wunderbaren Butterduft. Der hohe Fettgehalt, der bis zu 73 Gramm pro 100 Gramm betragen kann, ist gut für die Herzgesundheit.

Pekannüsse:

Da die Pekannuss zur Familie der Walnussgewächse gehört, ähnelt sie der Walnuss im Aussehen. Ihr Geschmack hingegen ist viel süßer und duftender. Die Pekannuss liegt mit 72 Prozent Fettgehalt und 703 Kalorien pro 100 Gramm an letzter Stelle. 

Trotzdem ist sie nahrhaft, denn sie enthält wichtige Elemente wie Phosphor und eine Vielzahl von Vitaminen. Die Pekannuss hat außerdem einen niedrigen Cholesterin- und Salzgehalt. Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen sind wichtig für die Knochengesundheit und den Stoffwechsel. Vitamin A trägt zur Gesunderhaltung der Augen und Schleimhäute bei.

Nusskuchen:

Zutaten:

  • 250 gButter, weich
  • 5 Ei(s), getrennt
  • 250 g Zucker
  • 125 g Mehl
  • 1 PunktBackpulver
  • 1 Tasse Milch
  • 400 g Gemahlene Haselnüsse

Für die Besetzung:

  • 1 Brett Couverture, dunkel

Vorbereitung:

Arbeitszeit ca. 20 Minuten

Gesamtzeit ca. 20 Minuten

Für den Schaum die Butter, den Zucker und die 5 Eigelbe verquirlen. Vermische das Mehl und das Backpulver in einer Rührschüssel. Rühre die Milch gründlich unter.

 Dann die Haselnüsse dazugeben. Hebe die 5 steif geschlagenen Eiweiße unter. Fette und paniere eine Rodonform mit 28 cm Durchmesser.

Etwa 50 Minuten bei 200°F (180°F Umluft) backen. Bedecke den Kuchen am Ende mit Alufolie, wenn nötig, damit er nicht zu dunkel wird. Wenn ein Stäbchen in den Kuchen gesteckt wird, bleibt kein Teig mehr daran kleben.

Lass den Kuchen etwa 10 Minuten abkühlen, bevor du ihn aus der Form nimmst.

Schmelze die Kuvertüre im Wasserbad und bedecke den vollständig abgekühlten Kuchen damit.

Übrigens: Der Kuchen schmeckt auch köstlich, wenn du ungeschälte gemahlene Mandeln anstelle von Haselnüssen verwendest.

Weitere Rezepte kannst du hier lesen.

Fazit:

In diesem kurzen Leitfaden haben wir die Frage „Wie viel Fett steckt in Nüssen?“ mit einer eingehenden Analyse der Bedeutung von Nüssen beantwortet. Außerdem haben wir die Rezepte für Nüsse besprochen.

Zitate: 

https://www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/nuesse/nuesse-gesund-essen/
https://www.migros-impuls.ch/de/ernaehrung/nahrungsmittel/nuesse-schalenfruechte/nuesse-knackige-gesundmacher
https://www.menshealth.de/gesunde-ernaehrung/nuesse-im-kalorienvergleich/

Was hat in diesem Beitrag gefehlt, was ihn besser gemacht hätte?

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

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