Wie viel Fett verbrennst du, wenn du joggst?

In diesem kurzen Leitfaden beantworten wir die Frage „Wie viel Fett verbrennst du beim Joggen?“ mit einer ausführlichen Analyse, wie viel Fett du beim Joggen verbrennst. Außerdem werden wir über Gewichtsverlust durch Joggen/Laufen sprechen.

Wie viel Fett verbrennst du, wenn du joggst?

Wenn diese Person eine Meile in 10 Minuten läuft, verbrennt sie 114 Kalorien. Wenn diese Person 180 Pfund wiegt, erhöht sich der Kalorienverbrauch auf 17 Kalorien pro Minute.

Wovon hängt der Kalorienverbrauch beim Joggen ab?

Jeder Mensch verbrennt im Laufe der Zeit eine unterschiedliche Menge an Kalorien, je nach Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, Gesamtlaufstrecke und Geschwindigkeit. 

Je mehr Fett ein Mensch verbrennt, desto mehr Fett verbrennt er oder sie. Außerdem ist dreißig Minuten zügiges Joggen ungefähr genauso förderlich wie eine Stunde langsames Laufen.

Wie kann man die Kalorien von Croissants beim Laufen abbauen?

Frühstückscroissants sind köstlich, aber mit rund 400 Kalorien setzen sie sich schnell auf unseren Hüften fest. Marmelade und Butter mit Obst sind auch nicht drin. Wenn du nach dem Essen 35 Minuten lang joggst (bei mittlerem Schritttempo), ist die leckere Sünde im Nu vorbei.

Wie viel muss ich joggen, um Schokolade abzubauen?

Manchmal können wir uns nicht davon abhalten, eine ganze Tafel Milchschokolade zu verschlingen, weil sie so lecker ist. Um diese Kalorien wiederzugewinnen, musst du ein bisschen entschlossener sein: Eine Tafel hat etwa 530 Kalorien, wofür du eine Stunde joggen oder eine Stunde und fünfzehn Minuten Rad fahren müsstest.

Übrigens hat dunkle Schokolade weniger Kalorien als Milchschokolade. Sie ist so gut für deine Gesundheit.

So lange musst du joggen, um ein Glas Rotwein abzubauen:

Ja, auch ein schönes Glas Rotwein hat Kalorien. 200 mm enthalten etwa 130 Kalorien, aber die kannst du verbrennen, indem du 20 Minuten Fahrrad fährst oder 15 Minuten joggst.

Denk auch daran, dass unser Körper bei regelmäßigen Aktivitäten wie Staubsaugen, Treppensteigen, Reden und Denken und sogar beim Baden Energie verbraucht.

Bist du neu beim Joggen?

Der erste Schritt für Jogging-Anfänger besteht darin, die Menge an freien Fettsäuren in ihrer Energiegewinnung und ihrem Fettstoffwechsel zu erhöhen.

Um dies zu erreichen, werden längere, langsamere Ausdauerläufe durchgeführt. Dadurch wird die Aktivität der fettspaltenden Enzyme angekurbelt, so dass dein Körper leichter und schneller auf die Fette zugreifen kann – sowohl während des Trainings als auch in Ruhe.

Beginne mit zwei bis drei Einheiten von jeweils 30 bis 45 Minuten und steigere die Dauer und Häufigkeit kontinuierlich.

Bist du ein fortgeschrittener Läufer?

Gut trainierte Läufer können ein- bis zweimal pro Woche Gas geben. Denn auch wenn der prozentuale Anteil der Fettverbrennung beim Laufen höher ist als der Gesamtumsatz bei einem langsamen Tempo: Schnelles Laufen erhöht den absoluten Verbrauch.

Anstelle von häufigen Dauerläufen kannst du jede zweite bis dritte Einheit durch Fahrspiele, Tempoläufe und Intervalltraining ersetzen.

Denn: Intensives Training führt zu einer effizienteren Fettverwertung in den Stunden nach dem Training. Du verbrennst also nicht nur während des Trainings Kalorien, sondern auch, wenn du dich ausruhst.

Wenn du es schaffst, regelmäßig Sport zu treiben, ist es sehr wahrscheinlich, dass du abnimmst. Aber das Ganze hat wenig mit „Fettverbrennung“ zu tun, zumindest nicht in dem Sinne, wie du vielleicht vermutest, weil du schon mal davon gehört oder gelesen hast. Im Folgenden räumen wir gründlich mit dem Mythos auf und erklären, was bei der „Fettverbrennung“ im Körper passiert oder wofür es verwendet wird.

Der Mythos der Fettverbrennung:

„Fettverbrennung“ im eigentlichen Sinne ist ein ganz normaler physiologischer Prozess, der in unserem Körper fast permanent abläuft: Fett aus der Nahrung wird bei der Verdauung in einzelne Fettsäuren aufgespalten. 

Diese stehen dem Körper dann über den Stoffwechsel zur Energiegewinnung zur Verfügung – zum Beispiel für Ausdauersport.

Das Fett kann aber auch aus dem körpereigenen Fettgewebe stammen. Das ist sicherlich das, was die meisten Menschen meinen, wenn sie von Fettverbrennung sprechen. 

Der Begriff klingt so schön dramatisch, dass du dir sofort lebhaft vorstellen kannst, dass deine Fettpölsterchen dahinschmelzen wie Butter in der Sonne.

Fettverbrennung für mehr Ausdauer:

Für Läuferinnen und Läufer spielt der Fettstoffwechsel nur dann eine Rolle, wenn wir darauf angewiesen sind, nämlich wenn unsere Glykogenspeicher leer sind.

 Das ist normalerweise nach einem 60- bis 90-minütigen Lauf der Fall – es sei denn, wir nehmen während des Laufens leicht verfügbare Kohlenhydrate zu uns.

Der Fettstoffwechsel spielt daher bei der Vorbereitung auf Langstreckenwettkämpfe eine besondere Rolle, vor allem beim Marathontraining. Hier geht es darum, den Körper daran zu gewöhnen, seine Glykogenspeicher so gut wie möglich zu verwalten. 

Das geht am besten mit einem „Fettstoffwechseltraining“. Dabei geht es darum, den Körper daran zu gewöhnen, sich nicht zu sehr auf die schnell verfügbare Energie aus Kohlenhydraten (Glykogen) zu verlassen, sondern den Fettstoffwechsel frühzeitig zu nutzen. 

Es geht also um Ausdauer und nicht darum, Gewicht zu verlieren.

Ein weiterer Mythos: 

Du verbrennst mehr Fett, wenn du langsam läufst:

Du stößt immer wieder auf Aussagen von vermeintlichen Experten, die behaupten, dass du bei einem langsamen Lauftempo mehr Kalorien verbrennen würdest als bei einem schnellen Lauftempo. Wenn du die Forschungsergebnisse oberflächlich betrachtest, gibt es einige Argumente, die für ein extrem langsames Trainingstempo sprechen. 

Diese Annahme kann auf Studien beruhen, die sich auf Fettkalorien und nicht auf den Gesamtkalorienverbrauch konzentriert haben. 

Eine Studie zeigt zum Beispiel, dass bei Läufern, die mit nur 50 Prozent ihrer maximalen Herzfrequenz (HF) trainierten, 90 Prozent der verbrauchten Kalorien Fettkalorien waren. Bei 75 Prozent der HFmax lag der Fettanteil der verbrannten Kalorien bei nur 60 Prozent.

Ein intensiveres Training verbrennt mehr Kalorien:

Was bei diesem Ansatz außer Acht gelassen wird, ist der absolute Energieaufwand: Bei intensiveren Trainingseinheiten in einem höheren Tempobereich ist die Zahl der insgesamt verbrauchten Kalorien deutlich höher, und damit steigt zwangsläufig auch der (absolute) Anteil der verbrannten Fettkalorien. 

Wenn du mit 50 Prozent der maximalen Herzfrequenz läufst, verbrennst du nur sieben Kalorien pro Minute, während du mit 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz 14 Kalorien verbrennst, also doppelt so viele.

Wenn man diese Werte in die Untersuchung einbezieht, kommt man zu folgendem Ergebnis und einer entscheidenden Erkenntnis: Ein ruhiger Dauerlauf verbrennt dagegen nur 6,3 Fettkalorien pro Minute (60 Prozent multipliziert mit der Zahl 14), ein intensives Training dagegen 8,4 Fettkalorien pro Minute.

 Und es ist der absolute Kalorienverbrauch, nicht der relative, der den Gewichtsverlust bestimmt.

Laufen ist besser als Gehen:

Daraus ergibt sich, dass Laufen mehr Kalorien verbrennt als zügiges Gehen. Wir wollen das Gehen nicht abwerten; im Gegenteil, es kann für stark übergewichtige Menschen ein idealer Einstieg in ein Leben mit mehr körperlicher Aktivität sein, aber auch ein erster Schritt oder Übergang zum Laufen.

 Sicher ist jedoch, dass beim Laufen mehr Kalorien verbrannt werden als beim Gehen, weil du Schritt für Schritt dein gesamtes Körpergewicht für einen Moment vom Boden heben musst. Das kostet Kraft und damit Energie – mit anderen Worten: Kalorien.

Laufe schnell und verbrenne noch mehr Fett:

Für nur leicht übergewichtige Läufer/innen mit Lauferfahrung gilt Folgendes: Wenn du schneller läufst, wird noch mehr Fett verbrannt.

14 Frauen und 13 Männer absolvierten über 20 Wochen zwei verschiedene Trainingsvarianten auf dem Fahrradergometer. Auf der einen Seite musstest du fünfmal pro Woche für 30 bis 45 Minuten mit einem Puls von 60 bis 85 Prozent deiner HFmax in die Pedale treten.

Je intensiver, desto höher die Fettverbrennung:

Das zweite Programm bestand aus einem schrittweise gesteigerten, hochintensiven Intervalltraining, bei dem die Probanden gegen Ende des Studienzeitraums vier bis fünf 90-Sekunden-Läufe bei 95 Prozent der HFmax absolvieren mussten.

Die Wissenschaftler waren selbst überrascht, dass das intensive Programm drei- bis viermal so viel Körperfett verbrannte wie das weniger intensive Training, während der Kalorienverbrauch weniger als die Hälfte betrug. 

Das Körperfett wurde mithilfe eines Hautfaltendrucks am Bizeps, Trizeps, an der Wade, am Bauch, an den Hüften und unter den Schultern gemessen.

Fazit:

In diesem kurzen Leitfaden haben wir die Frage „Wie viel Fett verbrennst du beim Joggen?“ mit einer ausführlichen Analyse der Fettverbrennung beim Joggen beantwortet. Außerdem haben wir über Gewichtsverlust durch Joggen/Laufen gesprochen.

Zitate: 

https://www.liebenswert-magazin.de/kalorienverbrauch-joggen-wie-viel-laufen-verbrennt-wie-viel-fett-1303.html

Was hat in diesem Beitrag gefehlt, was ihn besser gemacht hätte?

Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.