Wie viel Zucker dürfen Kinder pro Tag essen?

In diesem kurzen Artikel beantworten wir die Frage „Wie viel Zucker dürfen Kinder pro Tag zu sich nehmen?“, diskutieren die negativen gesundheitlichen Folgen der Zuckergabe an Kinder und zeigen Alternativen zu Zucker auf.

Wie viel Zucker dürfen Kinder pro Tag essen?

Kinder sollten nicht mehr als 25 g Zucker pro Tag zu sich nehmen. Diese Empfehlung gilt für Jungen und Mädchen zwischen 2 und 18 Jahren. Diese Menge entspricht 6 Teelöffeln. 

Für die meisten Kinder ist diese Menge gesund und ein leicht zu erreichendes Ziel. Der Leitfaden bezieht sich auf zugesetzten Zucker, der bei der Zubereitung oder Verarbeitung von Lebensmitteln und Getränken zugesetzt wird.

Für Kinder, die ihren zweiten Geburtstag noch nicht vollendet haben, sollten keine Produkte oder Mahlzeiten mit zugesetztem Zucker gegeben werden – und das gilt sowohl für raffinierten Zucker als auch für Honig und Fruchtzucker zum Beispiel.

Warum sollten Kinder unter 2 Jahren keinen Zucker essen?

Eine angemessene und gesunde Ernährung beginnt mit dem Stillen bis zum Alter von mindestens 2 Jahren, wobei bis zum 6. Monat nur die Muttermilch angeboten wird, und setzt sich ab diesem Alter mit dem Angebot von natürlichen und möglichst wenig verarbeiteten Lebensmitteln zusätzlich zur Muttermilch fort.

In den ersten zwei Lebensjahren sollten Obst und Getränke nicht mit irgendeiner Art von Zucker gesüßt werden: weißer, brauner, Kristall-, Demerara-, Kokosnusszucker, Maissirup, Honig, Melasse oder brauner Zucker. 

Zubereitungen, die diese Zutat enthalten, wie Kuchen, Kekse, Bonbons und Gelees, sollten ebenfalls nicht angeboten werden. Zucker ist auch in den meisten ultra-verarbeiteten Lebensmitteln enthalten: 

  • Schokoladengetränke, 
  • zuckerhaltige Getränke, 
  • Frühstücksflocken, 
  • aromatisiertes Gelatinepulver, 
  • Instant-Breie, die mit Getreidemehl (Reis, Mais und anderen) zubereitet werden, 
  • aromatisierten Joghurt, 
  • Süßigkeiten, 
  • Kaugummi, 
  • Lutscher
  • Pralinen
  • Kekse und süßes Kleingebäck.

Die oben genannten Lebensmittel haben in der Regel eine visuelle Identität voller Elemente, die sich auf gutes Wachstum und gute Entwicklung in der Kindheit beziehen, was Eltern und Betreuer dazu verleiten kann, sie für gesunde Lebensmittel zu halten, was sie aber nicht sind.

Negative gesundheitliche Folgen der Zuckergabe an Kinder:

  • Der Zuckerkonsum wird mit der Entwicklung verschiedener Krankheiten im Erwachsenenalter in Verbindung gebracht, aber oft ist es eine Angewohnheit, die in der Kindheit beginnt. Schon kleine Kinder weisen chronische Krankheiten auf, die für Erwachsene typisch sind.
  • Außerdem haben zuckerhaltige Lebensmittel, egal ob sie zugesetzt wurden oder in ultra-verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind, eine unausgewogene Nährstoffzusammensetzung und einen höheren Energiegehalt, was ein Ernährungsmuster von geringer Nährstoffqualität kennzeichnet, das zu Gewichtszunahme führen kann.
  • Die Entstehung von bakteriellem Zahnbelag und Karies, zusätzlich zu anderen damit verbundenen Krankheiten. 

Und nicht zuletzt: Die Anwesenheit von süßen Aromen in der Kindheit trägt dazu bei, dass der Gaumen später nach mehr Zucker verlangt.

Alternativen zu Zucker:

Babys bis zu 2 Jahren sollten Getränke ohne jede Art von Zucker zu sich nehmen. Weißer oder brauner Zucker, Kristall-, Demerara-, Kokosnusszucker, Maissirup, Honig, Melasse oder brauner Zucker sollten nicht verwendet werden. Auch Kuchen, Kekse, Bonbons und Gelees sollten nicht auf den Tisch kommen.

Schließlich werden in dieser Zeit die Essgewohnheiten geprägt, und viele davon werden das Kind für den Rest seines Lebens begleiten. Der beste Ausweg ist, die sehr zuckerhaltigen Lebensmittel durch solche zu ersetzen, wie: 

  • Körner, 
  • Müsli, 
  • Früchte, 
  • Gemüse 
  • Knollen. 

Sie geben Energie und nähren das Kind gleichzeitig mit Eiweiß, gesunden Fetten, Vitaminen und Mineralien.

So haben die Kleinen genug Treibstoff für alltägliche Aktivitäten wie Laufen, Ballspielen und Lernen, aber auch für den kindlichen Entwicklungsprozess. Ein Kind hat schon von Geburt an eine Vorliebe für den süßen Geschmack. 

Wenn das Kind also mit süßenden Zubereitungen in Berührung kommt, kann es sich schwer tun, Gemüse zu akzeptieren. Die Tendenz geht auch dahin, dass das Kind andere Lebensmittel nicht mag, die Empfindungen wie Bitterkeit, Säure oder sogar die natürliche Süße von natürlichen Lebensmitteln hervorrufen.

Für Kinder ab 2 Jahren lautet die Empfehlung von Kinderernährungsexperten: die nahrhaftesten Varianten wie Honig, brauner Zucker, Kokosnuss, Demerara, Bio oder Melasse bevorzugen.

Fazit:

In diesem kurzen Artikel haben wir die Frage „Wie viel Zucker dürfen Kinder pro Tag essen?“ beantwortet, die negativen gesundheitlichen Folgen von Zucker für Kinder diskutiert und Alternativen zu Zucker vorgestellt.

Referenzen:

https://www.aok.de/pk/magazin/familie/kinder/wieviel-zucker-am-tag-darf-mein-kind-essen/#:~:text=Eine%20einfache%20Empfehlung%20des%20Berufsverbands,sind%20knapp%20sechs%20kleine%20Teel%C3%B6ffel.
https://praxistipps.focus.de/wieviel-zucker-am-tag-fuer-kinder-das-sollten-sie-wissen_137224

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Hallo, ich bin Katharina, ich liebe Kochen und Backen. Ich habe einige meiner besten Rezepte zusammengestellt und Ihre meistgestellten Fragen zum Thema Essen beantwortet.

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